Deutscher Name
Gewöhnlicher Löwenzahn
Lateinischer Name
Taraxacum officinale
Kurzbeschreibung

"Löwenzahn war sehr beliebt für die früher üblichen Frühjahrskuren. Presssaft und Salate aus den Blättern enthalten viel Kalium und Bitterstoffe, die Appetit und Verdauung anregen. In der Volksheilkunde dient er als harntreibendes Mittel und wird bei Leber- und Gallenleiden empfohlen. Ähnlich nutzt ihn auch die Homöopathie. Nicht verwenden bei Gallensteinen", schrieb "Der Kosmos Tier- und Pflanzenführer"

Wie sieht sie aus?

Der Gewöhnliche Löwenzahn wird 10 bis 30, selten 50 cm groß und bildet sehr variable, behaarte Blätter aus, welche gelappt sind und deren Stil von grün über leicht rosa bis violett gefärbt oder gestreift sein kann. Typisch für den Löwenzahn ist der weiße Milchsaft, den er produziert. Die Blütenköpfe sind gelb, während äußere Einzelblüten leichte Farbvarianzen zu braun-violett aufweisen können. Der Gewöhnliche Löwenzahn blüht im Frühjahr etwa im April und Mai.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Streuobstwiese, Acker

Wo kommt sie bei uns vor?

Die lichtliebende Pflanze bevorzugt nährstoffreiche, mäßig saure bis leicht basische Böden. Sie gilt als Ruderalpflanze, das heißt sie besiedelt vom Menschen stark übernutze Flächen, wie Schutthalden, oder Brachflächen.

Noch was Wissenswertes

Sowohl durch seine Heilwirkung als auch als Nahrungsmittel ist der Löwenzahn bekannt. Die jungen Blätter können beispielsweise als Salat verwendet werden und die die Bitterstoffe wirken sich positiv auf Niere und Leber aus.