Infozentrum " Haus auf der Grenze" - Point Alpha

Die Gedenkstätte Point Alpha „Haus auf der Grenze" ist in sich bereits ein Stück deutsch-deutsche Erfolgsgeschichte. Der Fall der Mauer bot nicht nur den Menschen einmalige Chancen, sondern auch der Natur. Im Obergeschoss im "Haus auf der Grenze" befindet sich seit 2014 dieneue Ausstellung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön.

AKTUELLER HINWEIS: Point Alpha bleibt vorerst bis einschließlich 19. April geschlossen

Mit der Schließung der Gedenkstätte mit dem Haus auf der Grenze (Platz der Deutschen Einheit 1 in Geisa) und dem US-Camp (Hummelsberg 1 in Rasdorf)  leistet die Point Alpha Stiftung ab sofort einen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus. Bis einschließlich 19. April bleibt der Erinnerungsort für Einzelbesucher und Gruppen präventiv geschlossen. Frühzeitig wird geprüft, ob – je nach Entwicklung – die Maßnahme ausgedehnt oder aufgehoben werden kann.

Bereits gebuchte Führungen werden ebenfalls storniert. Allerdings können Gruppen, Schulklassen oder Vereine schon heute unter der Telefonnummer (06651) 919030, per Fax unter (06651) 919031 oder per Mail unter service@pointalpha.com neue Termine ausmachen für die Zeit, in der sich hoffentlich bald der Alltag für alle in Richtung „Normalität“ bewegt.

Auch die Abendveranstaltung zum Thema „Sportkontakte im Schatten der Grenze“ mit Referent Berthold Helmke am 5. April sowie der Auftakt zu den Sonderführungen „Weg der Hoffnung“ (4./5./10. April) und der Start für die geführten Wanderungen am Grünen Band (4. April) werden abgesagt. Die Gesundheit der Gäste und aller Beteiligten hat für den Vorstand der Point Alpha Stiftung oberste Priorität. Die Veranstaltungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Bei Veränderungen gibt es rechtzeitig Informationen unter www.pointalpha.com.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Präsentation ist das Grüne Band. Das Grüne Band ist eine Initiative des BUND entlang der 1400 km langen, ehemaligen deutsch - deutschen Grenze einen Grüngürtel zu schaffen.

Interaktive Karten und Infografiken erläutern die Hintergründe und Ausprägungen dieser 1989 geschaffenen Initiative. Eine bebilderte Chronologie zeigt das Wachstum auf dem Grünen Bandes seit ca. 25 Jahren. Denn diese Zonen entfalteten sich bereits vor der Maueröffnung, zu einem Rückzugsgebiet für vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. 

Skulpturen der im Grünen Band heimischen Tiere und Pflanzen wie Wildkatze, Schwarzstorch oder Silberdistel laden zum Anfassen und Erkunden ein.

Eine Gruppe Junior-Ranger zeigt mit eigenen Exponaten ihre Sicht auf die Natur im Grünen Band und im Biosphärenreservat Rhön.