Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön erleben

Kein anderes Mittelgebirge in Deutschland bietet so weite Blicke wie die Rhön. Das „Land der offenen Fernen“ ist in vielerlei Hinsicht ein einzigartiges Erbe. Offene Hochebenen mit bunt blühenden Bergwiesen und Mooren prägen die Landschaft ebenso wie die vielen Bergrücken und Basaltkuppen aus vulkanischem Ursprung und die urwüchsigen Waldbereiche. Wandern, Radfahren oder Skilaufen, sich über Arten- und Naturschutz informieren und dabei regionale Produkte genießen: Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen bietet Einheimischen und Touristen gleichermaßen eine Vielfalt an Erlebnisangeboten.

Erleben in Zeiten von Corona

In Zeiten der Corona-Pandemie und der verschärften Lockdown-Regeln ist das Bedürfnis nach Erholung und Durchatmen in der Rhöner Natur noch einmal gewachsen, der Besucherdruck ist gestiegen. Auf einer Fläche so groß wie das Saarland bietet das Biosphärenreservat allen Erholungssuchenden ausreichend Platz. Es müssen nicht immer die gut bekannten Hotspots sein: Dank eines riesigen Wanderwegenetzes und zahlreichen Lehr- und Naturpfaden kann man alle Teile der Rhön und ihre Besonderheiten auf eigene Faust erkunden – und sich dabei bestens aus dem Weg gehen. 

Das kleine Einmaleins für Naturbesuche

Die Verwaltungen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön und die Rhön GmbH freuen sich darauf, auf den Wanderwegen und in den Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben bald wieder auf zahlreiche Gäste treffen zu können!

Wir geben Tipps an die Hand, wie ein Besuch in der Rhön nicht nur unvergesslich wird, sondern möglichst rücksichtsvoll für die Tier- und Pflanzenwelt gestaltet werden kann – das kleine Einmaleins für den Naturbesuch sozusagen.

  • Auf den Wegen bleiben: So werden die Tiere und Pflanzen nicht gestört. Besonders die Wiesenbrüter brauchen momentan Ruhe, um sich um ihre künftige Familie kümmern zu können. 
  • Leise sein: So werden die Tiere nicht gestört, und man kann viel besser das Vogelgezwitscher genießen!
  • Kamera nicht vergessen: So kann man die wunderschönen Pflanzen, die jetzt blühen, fotografieren. Nur: Bitte stehen lassen! Ein Großteil von ihnen steht unter Naturschutz. 

Außerdem: Hunde an der Leine lassen, Müll wieder mitnehmen und nur auf den zahlreichen ausgewiesenen Parkplätzen parken.