Kooperationspartner und Netzwerke

Kooperation und Vernetzung sind wesentliche Bestandteile des LEADER-Programms. Für die LEADER-Region Rhön ist es deshalb selbstverständlich, in zahlreichen Netzwerken einzubringen. Wir bringen uns deshalb in nachfolgende Arbeitszusammenhänge ein:

 

 

Der Verein Hessische Regionalforen e.V. (HRF) ist ein Verbund aller LEADER-Regionen und deren Regionalmanagements im Land Hessen. Der HRF vertritt die Interessen der Regionen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, fördert den Wissenstransfer untereinander und trägt zum Austausch zwischen den Regionen bei.

Erfahrungen aus der Praxis werden an übergeordnete Verwaltungsinstitutionen wie die WIBank und das HMUKLV weitergegeben. Damit beteiligt sich der Verein aktiv an der Weiterentwicklung der Regionalentwicklung und der Stärkung des LEADER-Ansatzes in Hessen und stärkt über eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit das Bewusstsein für die Interessen und Chancen des ländlichen Raumes und seiner Menschen.

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG-LAG) ist ein bundesweiter Zusammenschluss der LEADER-Regionen. Für sie ist der Verein ein wichtiger Ansprechpartner und Interessenvertretung auf Landes-, Bundes, und Europäischer Ebene. Die BAG LAG wurde am 21. Juni 2016 offiziell als Verein gegründet.

Jeder europäische Mitgliedsstaat ist zur Einrichtung eines Nationalen Netzwerk für den ländlichen Raum (NLR) verpflichtet. In Deutschland ist die DVS der Knotenpunkt für alle Partner im deutschen NLR. Für die LEADER-Region bringt die DVS wichtige Themen in die Diskussion und schafft Transparenz über Fördermöglichkeiten des ELER. Sie trägt zur Vernetzung der unterschiedlichen Akteure bei und unterstützt die Akteure in den LEADER-Regionen bei der Arbeit. Wichtig ist auch das Angebot an Veranstaltungen und Schulungen und die Information über erfolgreiche und innovative Projekte im ländlichen Raum.

 

Ziel der hessischen Landespolitik ist es, die ländlichen Räume zu stärken. Dabei spielen Themen der Daseinsvorsorge, der wirtschaftlichen Entwicklung, der Freizeit und Kultur, des ländlichen Tourismus und der Naherholung sowie der Bioökonomie und eines regionalen und nachhaltigen Wirtschaftens eine besondere Rolle.

Das europäische Förderprogramm LEADER wird in Hessen seit mehr als 30 Jahren umgesetzt. Das HMLU hat auf Basis von Lokalen Entwicklungsstrategien (LES) 24 LEADER-Regionen in Hessen für die Förderperiode 2023-2027 als Lokale Aktionsgruppen (LAG) anerkannt. In diesen Regionen können sich politische Entscheidungsträger ebenso in die Entwicklung ihrer Regionen einbringen wie Vereine, Verbände und engagierte Einzelpersonen der Region. Mit LEADER gefördert werden also öffentlich-private Partnerschaften, die gemeinschaftlich und in eigener Verantwortung für ihre Region Ziele, Entwicklungsstrategien und Projekte entwickeln und umsetzen.

Die WIBank ist die Förderbank des Landes Hessen und damit zentrale Ansprechpartnerin in allen Förderangelegenheiten. Dabei arbeitet die WIBank wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen zusammen.

Auch für die ordnungsgemäße Bearbeitung und Abwicklung der Förderinstrumente, die über die „Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der ländlichen Entwicklung“ in den LEADER-Regionen greifen, zeichnet die WIBank i. A. des Landes Hessen verantwortlich.

Ländliche Räume zu stärken und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land beizutragen, gehört zu den Kernaufgaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Ziel ist die Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen, in denen mehr als die Hälfte der bundesdeutschen Bevölkerung lebt. Bei der Umsetzung der Ziele spielt die gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) eine große Rolle. Teil der EU-Agrarpolitik ist auch die Förderung von LEADER-Regionen und deren Lokalen Aktionsgruppen (LAG). Verfolgt wird dabei besonders die Förderung von Beschäftigung, Wachstum, sozialer Inklusion sowie lokaler Entwicklung in ländlichen Gebieten. Die Strategie zur Umsetzung der europäischen Ziele der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Deutschland ist im GAP-Strategieplan 2023-2027 des BMEL dargelegt.