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Biosphärenreservat Rhön
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Winterwunderland im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön erleben – mit Rücksicht auf die zauberhafte Natur

Nicht nur Einheimische, sondern Menschen aus ganz Deutschland lockt es derzeit in die schöne Winterlandschaft im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Wintersportler*innen und Erholungssuchende werden gebeten, die Wege- und Loipenmarkierungen zu beachten, um die streng geschützte Tier- und Pflanzenwelt in dieser besonders sensiblen Zeit nicht zu gefährden.

Goldammer-Männchen. / Foto: Chris Kaula

Aktuelle Information der Rhön GmbH (26.01.2023)

Am kommenden Wochenende ist laut Wetterbericht in der Rhön mit weiterem Schneefall und Temperaturen teils weit unter dem Gefrierpunkt zu rechnen, was weiterhin für gute Wintersportbedingungen sorgen dürfte. Bitte beachten Sie die tagesaktuell gemeldeten Schneebedingungen und Öffnungen von Liften, Loipen, Winterwanderwegen und Rodelhängen unter www.rhoen.info/wintersportbericht  oder auch abrufbar über das Schneetelefon 0800 971 9773.

Bitte beachten Sie zusätzlich folgende Hinweise: 

  • Eine gute Winterausrüstung ist für Pkw unbedingt erforderlich! 
  • Bei schlechter Sicht durch Regen, Schneefall oder Nebel ist das Tagfahrlicht nicht ausreichend, es muss das Abblendlicht eingeschaltet werden!
  • Es wird darauf hingewiesen, dass das Wandern, Schneeschuh- und Tourenskigehen außerhalb der markierten Wege ausdrücklich verboten ist. 

Nehmt Rücksicht auf die Natur!

Darauf weisen die Verwaltungen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön in Bayern, Hessen und Thüringen sowie der Verein Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön (NBR) e. V. hin.

Die markierten Loipen beziehungsweise die ausgewiesenen (Winter-)Wanderwege zu verlassen, ist in den Natur- und Landschaftsschutzgebieten, Kern- und zum Teil auch in den Pflegezonen ausdrücklich untersagt und kann mit einem Bußgeld belegt werden. Störungen durch Wander*innen, Skiläufer*innen und insbesondere auch Schneeschuhwander*innen haben derzeit besonders verheerende Folgen – auch außerhalb der Schutzgebiete.

Warum ist das Verlassen der Wege und Loipen so gefährlich?

Viele Tiere, unter ihnen auch seltene Fledermausarten, halten derzeit Winterschlaf. Andere wie beispielsweise Dachs und Eichhörnchen befinden sich in Winterruhe. Werden Winterschläfer öfter gestört, kann dies tödlich für sie sein, denn das Hochfahren der Körperfunktionen kostet zusätzlich Energie, die sie über Nahrung aufnehmen müssten. Die dichte Schneedecke macht es auch für nicht winterschlafende bzw. -ruhende Säugetiere und Vögel schwierig, an Nahrung zu gelangen. Zudem bietet die karge weiße Schneelandschaft kaum Deckung. Jede – auch durch touristische Störung verursachte – Flucht zehrt zusätzlich an den Energiereserven und lockt Feinde auf die Spur. Die in der Rhön streng geschützte Birkhühner zum Beispiel werden durch Querfeldeinwandern aus ihren Schneehöhlen getreten – das hat verheerende Folgen. 

Wintererlebnis in der Rhön – so funktioniert's!

  • auf die Beschilderung achten und die markierten Wege und Loipen nicht verlassen (Zuwiderhandlung kann ein Bußgeld zur Folge haben)
  • für Aktivitäten wie Skifahren und Rodeln auf eine ausreichende Schneemenge achten, um Pflanzen und Boden nicht zu beschädigen
  • nur auf ausgewiesenen Parkplätzen parken (Zuwiderhandlung kann ein Bußgeld zur Folge haben)
  • keinen Lärm verursachen und den Tieren die notwendige Ruhe gönnen
  • keine Drohne ohne die entsprechend erforderliche Genehmigung steigen lassen (Zuwiderhandlung kann ein Bußgeld zur Folge haben)

Wo kann ich mich über Angebote informieren?

Die Rhön GmbH – Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement hat auf ihrer Webseite die Winter-Erlebnisangebote zusammengefasst: https://www.rhoen.info/wintersport 

Den aktuellen Wintersportbericht findet man ebenfalls bei der Rhön GmbH: https://www.rhoen.info/wintersportbericht 

Eine Übersichtskarte mit Winterwanderwegen, Loipen, Skiliften und Rodelmölichkeiten für den Bereich Kreuzberg und Schwarze Berge (Bayern) finden Sie im Downloadbereich auf dieser Seite.

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