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Naturschutzgroßprojekt „Thüringer Kuppenrhön“: EU-weite Ausschreibung des Pflege- und Entwicklungsplanes

Die Vielfalt der Rhön ist vor allem durch Nutzungswandel zunehmend gefährdet. Diesem Trend entgegenzuwirken, macht sich das neue Naturschutzgroßprojekt "Thüringer Kuppenrhön“ im Thüringer Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön zur Aufgabe. Das chance.natur-Projekt mit einer Bundes- und Landesförderung hat das Ziel, die im und am ehemaligen Grenzstreifen (Grünes Band) gelegenen Flächenabschnitte unter Naturschutzaspekten und im Sinne einer nachhaltigen Landnutzung zu entwickeln. Derzeit erfolgt die Ausschreibung der Erstellung des Pflege- und Entwicklungsplanes zu diesem Projekt.

Extensive Beweidung mit Rhönschafen, Foto: Karl-Friedrich Abe
Grünes Band in der Klingser Aue, Foto: Karl-Friedrich Abe

Konkrete Ziele sind unter anderem die Wiederherstellung verloren gegangener wertvoller Offenlandbereiche und die Vernetzung der Lebensräume, Biotopverbesserungen sowie der Erhalt und die Regeneration von Bergmähwiesen, Borstgrasrasen und halboffener Biotope wie Wacholderheiden, gehölzreiche Kalkmagerrasen und Streuobstwiesen.

Das Projekt wird getragen von der „Naturschutzgroßprojekt Thüringer Kuppenrhön gGmbH“, deren Gesellschafter die Heinz Sielmann Stiftung und der Landschaftspflegeverband BR Thüringische Rhön e.V. sind. Im Projekt I werden im Rahmen einer dreijährigen Planungszeit bis zum Jahr 2023 ein Pflege- und Entwicklungsplan (PELP) sowie Umsetzungsmaßnahmen erarbeitet. Der anschließende Umsetzungszeitraum (Projekt II) ist auf sieben Jahre bis zum Jahr 2030 konzipiert. 

Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie auf der Seite Dienstleistungen - 73831-2021 - TED Tenders Electronic Daily (europa.eu).