Best Practice: Die Kommunen im Sternenpark Rhön

Die bisher rund 40 Kommunen, die sich für die Teilhabe am Sternenpark Rhön entschieden haben, haben sich zum aktiven Schutz der Nacht, also zur Vermeidung bzw. Reduzierung von Lichtimmissionen bekannt. Auf Basis des Papiers „Beleuchtungsempfehlungen für Sternenparks zur Reduzierung der Lichtverschmutzung und Optimierung der öffentlichen Beleuchtung“ sind die kommunalen Gremien eine freiwillige Selbstverpflichtung eingegangen.

Seitdem haben zahlreiche Kommunen ihre öffentliche Beleuchtung umweltverträglich umgerüstet – in enger Zusammenarbeit mit der Sternenpark-Koordinierungsstelle beim Landkreis Fulda sowie den örtlichen Energieversorgern. Gemäß den Sternenpark-Richtlinien erfüllen die Beleuchtungsanlagen die Parameter zielgerichtete Lichtlenkung, angepasste Lichtmengen, bedarfsorientierte Beleuchtung und warme Lichtfarben.

Folgende Kommunen haben die Beleuchtungsrichtlinien des Sternenpark Rhön aus dem Jahr 2012 per Gemeindebeschluss angenommen (Stand: Mai 2021):

 

BayernHessenThüringen

Bad Brückenau

Dipperz

Brunnhartshausen

Bastheim

Ebersburg

Dermbach

Bischofsheim

Ehrenberg

Dermbach OT Diedorf

Burkardsroth

Eichenzell

Friedelshausen

Fladungen

Gersfeld

Dermbach OT Gehaus

Hausen

Hilders

Hümpfershausen

Motten

Hofbieber

Kaltenwestheim

Münnerstadt

Hünfeld (Teile BRR)

Dermbach OT Neidhartshausen

Nordheim

Künzell*

Oepfershausen

Oberelsbach

Nüsttal

Rhönblick

Ostheim

Petersberg*

Dermbach OT Stadtlengsfeld*

Sandberg

Poppenhausen

Stepfershausen

Sonheim

Rasdorf

Schwallungen**

Wildflecken

+ Schlitz als Partnergemeinde

Schwarzbach*

Wilmars

Tann

Unterkatz

alle Staatsforstgebiete

 

Unterweid

 

 

Dermbach OT Urnshausen

 

 

Wahns*

 

 

Wasungen*

 

 

Dermbach OT Zella

*Kommunen außerhalb Gebietskulisse UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

Ein Beispiel ist der Nüsttaler Ortsteil Silges, Hessens erstes „Sternendorf“: Die 400 Einwohner zählende Gemeinde hat auf Initiative des Heimat- und Geschichtsvereins alle 32 Straßen laternen auf bernsteinfarbene Amber-LEDs umgestellt. Damit ist Silges einer der ersten Orte im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, die ihre öffentliche Beleuchtung vollständig umgerüstet haben. Ziel war unter anderem, LEDs mit einem möglichst geringem Blau-Anteil einzusetzen, um Insekten und andere nachtaktive Tiere so wenig wie möglich zu stören.

Denken Sie über die Umrüstung der Beleuchtung in Ihrer Kommune nach?

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