Deutscher Name
Trauer-Rosenkäfer
Lateinischer Name
Oxythyrea funesta
Kurzbeschreibung

Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ist ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Für einige wärmeliebende Insekten war die eher kühle Rhön bisher zu kalt, was sich jedoch in den letzten Jahren verändert hat. Der Trauer-Rosenkäfer ist eine Insektenart, die sich in den letzten Jahren mit zunehmenden Temperaturen deutschlandweit ausgebreitet hat.

Wie sieht es aus?

Der Trauer-Rosenkäfer ist durch seinen glänzend schwarzen Körper, seine weiße Behaarung und die auf dem ganzen Körper verteilten weißen Punkte eine unverwechselbare und auffällige Insektenart. Der Rosenkäfer ist etwa einen Zentimeter groß.

Welchen Lebensraum bewohnt es?

Als wärmeliebende Insektenart taucht der Trauer-Rosenkäfer in den letzten Jahren immer häufiger in Gärten und auf blütenreichen Trockenrasen auf. Der Trauer-Rosenkäfer ernährt sich von Pollen und bevorzugt weiße oder rote Blüten, aber man findet ihn auch auf gelben oder blauen Blüten. Mit etwas Glück kann man ihn so zuhause im eigenen Garten zum Beispiel an Rosen oder Margeriten sehen. Es lohnt sich allerdings auch, bei Spaziergängen an Wiesen- und Waldrändern nach dem Käfer Ausschau zu halten, der sich dort beispielsweise gerne auf Kratzdisteln oder Flockenblumen aufhält. Er ist hauptsächlich von Anfang Mai bis Ende Juli zu finden.

Wo kommt es bei uns vor?

Das soll im Rahmen eines bürgerwissenschaftlichen Projekts im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön im Jahr 2021 herausgefunden werden. Die Bürgerinnen und Bürger in Bayern, Hessen und Thüringen sind aufgerufen von Anfang Mai bis Ende Juli ihre Funde zu melden. Nähere Infos gibt es hier