- Deutscher Name
- Wald-Läusekraut
- Lateinischer Name
- Pedicularis sylvatica
- Aussehen
Das auf den Borstengrasrasen der Rhön typische Wald-Läusekraut hat im Mai und Juni purpurrosa Blüten, deren Unterlippe deutlich kürzer ist, als die Oberlippe. Der Kelch, aus dem die purpurrosa Blütenkrone ragt, ist fünfzählig. Das Kraut wird bis zu 20 cm lang und liegt oder wächst aufsteigend.
- Lebensraum
Borstgrasrasen
- Vorkommen
Die Pflanze wächst auf (wechsel-)feuchten Wiesen und ist häufiger in den tieferen Lagen der Rhön zu finden.
- Wissenswertes
Das Wald-Läusekraut ist ein Halbschmarotzer, der auf nährstoffarmen Böden teilweise Wasser und Nährsalze aus Gräsern aufsaugt.
Es ist giftig und wurde in der Volksmedizin gegen Läuse verwendet.
Durch die Nutzungsintensivierung von feuchten Wiesen schwindet sein Bestand und das Wald-Läusekraut wurde auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft.