Deutscher Name
Flutender Hahnenfuß
Lateinischer Name
Ranunculus fluitans
Kurzbeschreibung

"Die ausgedehnten Bestände des Flutenden Wasserhahnenfuß werden von Fischen gern als Laichplätze genutzt. Die Pflanze ist mit ihren fein zerteilten, schlaffen Blättern idel an fließendes Wasser angepasst. Die Blätter setzen der Strömung nur wenig Widerstand entgegen und werden so kaum zerstört, sondern umgespült. Gleichzeitig nimmt die Pflanze so über die Oberfläche Nährsalze und Gase auf", schreibt Franz Hecker in seinem Tier- und Pflanzenführer "Der Kosmos".

Wie sieht sie aus?

Der flexible Stängel wir bis zu 6 Meter lang und bringt im Hochsommer zahlreiche weiße Blüten hervor, die bis zu 3 cm groß sind. Die Blätter bleiben unter Wasser, sind bis zu 30 cm lang und sind in haarfeine Segmente zerteilt. Es fehlen flächige Schwimmblätter. Sie ist eine ausdauernde Wasserpflanze, deren Triebe frei im Wasser florieren und am Grund von Bächen wurzelt.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Bäche und Auwälder

Wo kommt sie bei uns vor?

In größeren Bächen bzw. kleinen Flüssen finden wir die wenig beachtete Wasserpflanze. Größere Flüsse meidet die Pflanze, das Wasser ist hier oft zu trübe und fließt zu langsam.

Noch was Wissenswertes

Er ist eine typische Wasserpflanze der naturnahen, ökologischen wertvollen Bäche in der Kulturlandschaft Rhön. Die Experten des Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft stellten fest, dass der Flutende Hahnenfuß dauerhaft Strömungsgeschwindigkeiten von 200 cm/s erträgt und somit rheobiont ist, d.h. strömungsabhängig.