Radfahren in der Rhön

Insbesondere die Flusstäler wie bspw. Ulster, Felda, Fränkische Saale, Werra und Fulda bieten ein gutes Angebot für Familien und Tourenfahrer. Neue technische Entwicklungen und gestiegene Nachfrage im Bereich Mountainbike und E-Bike machen es möglich, die Rhön als Mittelgebirge auch im Bereich Radfahren weiterzuentwickeln.
 

Das Thema E-Bike ist inzwischen flächendeckend in der Rhön angekommen, muss aber noch weiter gefördert werden, was ebenso das Service-Angebot inklusve E-Tankstellen mit einschließt. Bereits seit 1990 existiert der Rhöner Kuppenritt, mit dem der TSV Brendlorenzen auf der Basis des Radwegenetzes der Rhön jedes Jahr am 3. Sonntag im Juli für alle Ansprüche – von der gemütlichen Familientour bis zum Profiritt über 200 km und mehrere tausend Höhenmeter – ein inzwischen weit überregional bekanntes Radfahrevent initiiert hat.

Mit dem „Rhön-Bike-King“ hat die Kreuzberg-Allianz 2012 ein reines Mountainbiking-Event entwickelt, das ebenfalls sehr gut angenommen wurde. Der Anbieter Rhöntrail hat inzwischen ein ausgefeiltes und umfangreiches Programm an Touren und Schulungen für Mountainbiker in der Rhön entwickelt. Als Besonderheit der Rhön besteht neben dem klassischen Wandern und dem Radwandern die Möglichkeit des Bootswanderns auf der Fränkischen Saale im UNESCOBiosphärenreservat und auf der Werra in der Destination Rhön. Der bemerkenswerte Anstieg der Nachfrage nach Infomaterial zu Radtourismus in den letzten Jahren kann als guter Anhaltspunkt für die positive Entwicklung des Radtourismus in der Rhön gelten.