Abenteuerspielplatz an der Borscher Wanderhütte

Mit der Projektförderung 2021 des Thüringer Ministierums für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) in Höhe von 21.198,20 Euro möchte die Stadt Geisa an der 2018 errichteten Borscher Wanderhütte einen Abenteuerspielplatz errichten, der Kindern das selbstständige Bauen und Experimentiern mit Naturstoffen ermöglicht.

Kurzinfos zum Projekt

ProjektträgerStadt Geisa
StandortBorscher Wanderhütte (errichtet 2018)
KurzbeschreibungErrichtung eines Abenteuerspielplatzes und Infotafeln
an der Borscher Wanderhütte
Förderung21.198,20 Euro 
Eigenanteil2.355,35 Euro 
Laufzeit1. Mai - 31. Dezember 2021
beteiligte InstitutionenInteressensgemeinschaft Borscher Wanderhütte,
Thüringer Verwaltung UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

Projektbeschreibung

2018 errichtete die Interessensgemeinschaft Borscher Hütte am Ortsrand eine Wanderhütte für 25 Personen. Auf diesem städtischen Grundstück sind nun weitere Ausbauten im Außenbereich geplant, die von der Stadt Geisa im Rahmen des Projektaufrufs "Investive Projekte zur nachhaltigen Entwicklung im Thüringer Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön" beantragt wurden. Mit den Fördermitteln des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz  (TMUEN) wird 2021 ein Naturspielplatz für Kinder von Kindern und deren Eltern mit Naturbaustoffen errichtet.

Dazu wird ein fertiger Bausatz (Abenteuerpfad) bereitgestellt, der in Eigenregie mit Kindern und Eltern aufgebaut wird. Die entstehende Naturwerkstatt in Kombination mit einem Spielplatz soll die Kinder anregen, mit natürlichen Materialien neue Spielmöglichkeiten zu kreieren und in Teamarbeit ein eigenes Projekt umzusetzen. Dies kann beispielsweise der Bau eines Insektenhotels oder Waldtipis sein. Kindergärten und Schulen aus der Region sollen den Abenteuerspielplatz für sich als Bildungsstandort nutzen. Ebenso können pädagogische Angebote (Kindersitzgruppe) gemeinsam mit der Thüringer Verwaltung UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und weiteren Bildungspartnern wie ThüringenForst, Kreisjägerschaft und Landschaftspflegeverband "BR Thüringische Rhön e. V." vor Ort durchgeführt werden. Weiterer Projektbaustein sind der Entwurf und die Errichtung von Infotafeln, die über die Umgebung, d. h. die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie die parallel verlaufende Keltenroute informieren.

Der Standort soll in Zukunft auch als potenzieller Himmelsschauplatz im Sternenpark Rhön ausgebaut werden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Sternenpark-Team und der Thüringer Verwaltung UNESCO-Biosphärenreservat Rhön.

Bildergalerie zum Projekt

 

 

Über die Förderung aus dem Thüringer Umweltministerium freuen sich (von links): Sabine Volkmar, Franziska Göb, Martin Henkel, Julia Hartung, Manuela Henkel, Simone Kleinstück, Roland Sauer, Ulrike Schade, Hubert Wilhelm, Horst Schauerte, Eva Pagel, Rudolf Nensel, Dr. Frank Riedel und Wolf-Henning Schorn. / Foto: Anna-Lena Bieneck
Aufbau der Relaxbank am 24. Juli 2021 /Foto. J. Hartung
Der Holzpavillon wird gebaut, Foto: V. Bauer
Holzpavillon - von innen. Foto: V. Bauer