Rhönomat: Direktvermarktung auf dem Gläser- und dem Emberg

Mit der Projektförderung 2021 des Thüringer Ministierums für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) in Höhe von 36.628,20 Euro möchte die Gemeinde Dermbach auf dem Gläserberg bzw. Emberg zwei Rhönomaten - Verkaufsautomaten von Direktvermarktern installieren.

Kurzinfos zum Projekt

ProjektträgerGemeinde Dermbach
StandortGläserberg, Emberg
KurzbeschreibungAufbau zweier Rhönomaten
Verkaufsautomaten mit regionalen Produkten
Förderung36.628,20 Euro 
Eigenanteil4.069,80 Euro 
Laufzeitbis 31. Dezember 2021
beteiligte Institutionen

Rhönklub Zweigverein Dermbach e. V.
Rhönklub Zweigverein Oberalba e. V.
Thüringer Verwaltung UNESCO-Biosphärenreservat Rhön
Rhön GmbH

Projektbeschreibung

Der Aktivtourismus und das Bewegen und Erleben in der Natur hat in den vergangenen Jahren auch im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön mit seinen vielfältigen Wander- und Ausflugsmöglichkeiten spürbar zugenommen. Freizeitaktivitäten sind unverändert stark nachgefragt. Wer aktiv unterwegs ist, möchte idealerweise auch entsprechend versorgt werden. Die tägliche gastronomische Versorgung entlang des Premiumwanderwegs HOCHRHÖNER in der Gemeinde Dermbach ist in den Bereichen um den Gläserberg nicht gegeben. Die Dermbacher Hütte auf dem Gläser und die Emberghütte werden von den Rhönklub Zweigvereinen Dermbach und Oberalba e. V. nur sonn- und feiertags betrieben.

Um die bestehende Infrastruktur zu ergänzen und die Ausflugsziele für Einheimische und Besucher*innen noch attraktiver zu gestalten, hat die Gemeinde Dermbach im Programm "Investive Projekte zur nachhaltigen Entwicklung im Thüringer Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön" die Installation von zwei Rhönomaten am Gläser- und am Emberg beantragt. Mit der Zuwendung des TMUEN in Höhe von 36.628,20 Euro werden die Automaten mit regional erzeugten Lebensmitteln, die vorwiegend in der Biosphäre Rhön produziert werden, individuell bestückt. Neben Getränken werden auch kleinere Snacks wie Wurst oder Backwaren zur Verfügung gestellt. Dadurch kann Wanderern und Ausflüglern rund um die Uhr eine Versorgung angeboten werden. Durch das erweiterte Serviceangebot und die verbesserte Grundversorgung wird die Verweildauer an den Standorten erhöht. Die Einbindung regionaler Produkte stärkt zugleich die Dachmarke Rhön.

Die Bestückung und Reinigung an den angedachten Standorten wird durch die Rhönklub Zweigvereine Dermbach und Oberalba e.V. abgedeckt. Das Projekt hat Modellcharakter für die ganze Region. Um den Mitnahme- und Werbeeffekt für die Erzeuger und Produkte der Rhön zu erhöhen, werden die angebotenen Lebensmittel bzw. Produktfächer jeweils mit einem QR-Code versehen, damit weiterführende Informationen zum jeweiligen Produkt abgerufen werden können („Wo komme ich her?“, „Wie wurde ich erzeugt?“, „Wo gibt es mehr von mir?“, „Was produziert mein Erzeuger darüber hinaus?“). Mit diesen Informationen wird nachhaltig Vertrauen und eine Identität geschaffen, was die Wertschöpfung für die Region erhöht.

 

Bildergalerie zum Projekt

Freuen sich über die Förderung aus dem Ministerium, die zehn Projekten zugutekommt (von links): Marcel Schumann (Ortsteilbürgermeister Zella/Rhön), Ulrike Schade (Thüringer Verwal-tung UNESCO-Biosphärenreservat Rhön), Burkhard Seifert (Ortsteilbürgermeister Urnshau-sen), Daniel Häfner (Ortsteilbürgermeister Diedorf), Thomas Hugk (Bürgermeister Dermbach) und Katharina Koch (Kulturreferentin Gemeindeverwaltung Dermbach). Es fehlt Markus Gers-tung (Ortsteilbürgermeister Brunnhartshausen). / Foto: Dr. Frank Riedel
Auf dem Gläser wird neben der Gläserhütte einer von zwei „Rhönomaten“ errichtet. / Foto: Dr. Frank Riedel