Projektplan aus dem Rahmenkonzept: Innovationszelle nachhaltiges Wirtschaften (Think Tanks)

Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel, Energiewende oder Ressourcenknappheit gelten als Herausforderungen auch für die Wirtschaft im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Damit sich die Region im (inter-) nationalen Standortwettbewerb behaupten kann, sollte die Wirtschaft zukunftsfähig, innovativ und nachhaltig gestaltet werden. Um dies zu erreichen, bietet sich für das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön eine inhaltliche Konzentration auf innovative Wirtschaftsbranchen an, die in der Rhön bereits Fuß gefasst haben.

 

Zu folgenden Aspekten könnte der Aufbau einer Innovationszelle nachhaltiges Wirtschaften beitragen:

  • Etablierung eines übergeordneten, gemeinsamen Ziels (nachhaltige, wirtschaftlich-ökologische Entwicklung im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön) und zugehörige Umsetzungsstrategien
  • Austausch und Vernetzung regionaler Akteure, insbesondere durch Kooperationen zwischen Ideengebern, Gründern und etablierten Unternehmen (Anm.: Erste länderübergreifende Treffen im wirtschaftlichen Bereich haben im Rahmen der Arbeitsgruppen-Phasen zur Erstellung des Rahmenkonzeptes des UNESCOBiosphärenreservates Rhön stattgefunden. Eine Verstetigung und Intensivierung war vielfacher Wunsch der Teilnehmer)
  • Gemeinsame Entwicklung neuer Ideen (Maßnahmen) zur Innovationssteigerung  
  • Erhöhung der Nutzung regionaler Ressourcen zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und der Wertschöpfung, wie am Beispiel der Steigerung des regionalen Wareneinsatzes in der Gastronomie initiiert durch den Dachmarke Rhön e. V. sowie die Rhön GmbH

Aufgaben der Innovationszelle

  • Organisation branchenunabhängig angelegter, regelmäßig stattfindender InnovationsWorkshops mit regionalen Akteuren unter Beteiligung von Forschungspartnern (Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen) und internationalen Kooperationspartnern zu wechselnden Themen (Think Tanks) in kreativen Örtlichkeiten; vom Tagesgeschäft getrennte Events, in denen unbürokratische Kommunikation, Kooperation und Entwicklung neuer Ideen im Vordergrund stehen  
  • Beratung der Unternehmen zu zukunftsfähigen und nachhaltigen Themen  
  • Prüfung geeigneter Fördermöglichkeiten für den Aufbau der Innovationszelle
  • Erarbeitung eines organisatorischen Konzeptes; hierbei sollten z. B. die Fragen geklärt werden, wo die Innovationszelle angesiedelt und wie sie organisatorisch aufgebaut sein könnte (Nutzenmaximierung).
  • Implementierung der Innovationszelle 

Mögliche Akteure

  • Landkreise
  • Kreisentwicklungen
  • Technologie- und Gründerzentren  
  • zuständige Ministerien des Bundes und der Länder
  • Sponsoren (wie z. B. Banken/ Sparkassen, Unternehmen, Private…)
  • Universitäten/ Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Unternehmen
  • Industrie- und Handelskammern
  • Vereine und Verbände