Deutscher Name
Gemeiner Wacholder
Lateinischer Name
Juniperus communis
Kurzbeschreibung

"Im Mittelalter verbrannte man das Holz gegen Hexenzauber und glaubt sich mit den Beeren von der Pest schützen zu können. Die Beeren sind eine Wasser treibende Droge. Von längerem Gebrauch wird aber wegen möglicher Nierenschäden abgeraten - Wacholderbeeren als Gewürz sind demgegenüber unkritisch - reife Wacholderbeeren sind blau - männliche Blüten sind gelblich - die weiblichen grün -", weiß "Der Kosmos - Tier- und Pflanzenführer".

Wie sieht sie aus?

Der Wacholder ist ein aufrecht wachsender Strauch, der eine Höhe von bis zu 12 m erreichen kann. Die Rinde älterer Pflanzen ist graubraun gefärbt und schält sich faserig vom Stamm. Die bis zu 2 cm langen, stechenden Nadeln stehen ab und haben eine graugrüne Farbe. Der Wacholderstrauch bildet sog. Beerenzapfen aus, die ihre dazugehörige Nadel überragen und die wir als schwarzbraune Wacholderbeeren kennen.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Kalkmagerrasen, Wald, Gebüsch

Wo kommt sie bei uns vor?

Der Gemeine Wachholder wächst auf lichten, relativ trockenen Standorten. Er ist auf sauren und nährstoffarmen Böden zu finden. Allgemein ist ein starker Rückgang des Bestandes durch Landnutzungsänderungen zu verzeichnen.

Noch was Wissenswertes

Die Wachholderbeere als Würzmittel in der Küche hat eine lange Tradition. Das Holz des Wacholders wurde zum Räuchern von Fleisch und Fisch verwendet, da es für ein spezielles Aroma sorgen sollte. In der Heilkunde wird der Wacholder z. b. zur Verdauungsförderung oder gegen Rheuma eingesetzt.