Biosphärenreservat Rhön https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de Biosphärenreservat Rhön de-DE Biosphärenreservat Rhön Thu, 02 Apr 2020 19:31:01 +0200 Thu, 02 Apr 2020 19:31:01 +0200 TYPO3 EXT:news news-1873 Thu, 26 Mar 2020 09:30:14 +0100 Direktvermarkter in der Krise unterstützen: Regional einkaufen – jetzt erst recht! https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/direktvermarkter-in-der-krise-unterstuetzen-regional-einkaufen-jetzt-erst-recht/ Die Corona-Krise setzt nicht nur den Gastronomen und Hoteliers in der Rhön zu. Auch die Landwirte, Produzenten und Direktvermarkter in der Region kämpfen mit den Auswirkungen. Pressemitteilung der Rhön GmbH

Durch die Schließung von Gastronomie- und Übernachtungsbetrieben und durch die Absage von Veranstaltungen sind den Direktvermarktern ganze Lieferketten und touristische Absatzmärkte weggebrochen. „Genau da wollen wir ansetzen und unterstützen", sagt Stephanie Meinecke. Sie leitet die Abteilung Dachmarke der Rhön GmbH – Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement und betreut unter anderem landwirtschaftliche und verarbeitende Partnerbetriebe in der Region. „Wir haben auf unserer Homepage www.marktplatzrhoen.de eine Übersicht mit den aktuellen Service-Angeboten unserer Partnerbetriebe angelegt, um die Informationen zu bündeln und die Verbraucher zu informieren", sagt sie.

So sind beispielsweise in Metzgereien telefonische Bestellungen möglich, um unnötige Wartezeiten im Laden zu reduzieren. Andere bieten einen Lieferservice in einem bestimmten Umkreis an. Manche Betriebe verzichten bei Online-Bestellungen auf die Versandkosten. Gastronomen wiederum offerieren Grillpakete oder Gerichte „zum Mitnehmen". „Unsere Rhöner Betriebe machen sich wirklich Gedanken darum, wie sie die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln aufrechterhalten können", weiß Stephanie Meinecke. Umso wichtiger sei es gerade jetzt in dieser schwierigen Krisenzeit, dass die Rhöner ihre einheimischen Erzeuger und Vermarkter, die Betriebe und Gastronomen unterstützen. „Es ist wichtig, regional einzukaufen, regional zu konsumieren", appelliert die Fachfrau. Sie empfiehlt, Milchtankstellen und Lebensmittelautomaten, wie etwa die „Regio-Boxen", sowie Bauern- und Hofläden vor Ort oder in der Nähe zu nutzen. „Dort lässt sich der Kontakt zu anderen Menschen deutlich stärker reduzieren als beispielsweise bei anderen Anbietern", fügt sie hinzu.

Produkte aus der Rhön im Supermarkt

Regionale Produkte können aber auch in einigen Supermärkten der Rhön eingekauft werden. „In unserer Region werden insgesamt 17 Regionalregale betrieben. Sie sind gefüllt mit zahlreichen Produkten, die das Qualitätssiegel Rhön tragen", erklärt Stephanie Meinecke. Das Siegel steht für Qualität, Regionalität und eine transparente Wertschöpfungskette. Es wird vom Verein Dachmarke e.V. nach einem intensiven Zertifizierungsprozess vergeben. Aufgabe des Vereins ist die länderübergreifende Zusammenarbeit in Hessen, Bayern und Thüringen, nachhaltige Wirtschaftsformen sowie den Erhalt der Kulturlandschaft in der Rhön zu fördern. Außerdem trägt der Verein Dachmarke e.V. dazu bei, den ländlichen Raum zu stärken und die regionalen Wertschöpfungsketten zu fördern. Diese Arbeit kann aber nicht ehrenamtlich geleistet werden und wird deshalb seit dem Jahr 2017 von der Rhön GmbH erledigt. Deren Geschäftsführer Thorn Plöger ist zugleich ehrenamtlicher Geschäftsführer des Dachmarke Rhön e.V.. Für die Erledigung und Umsetzung der Aufgaben in der Rhön GmbH sind die Mitarbeiterinnen der Abteilung Dachmarke verantwortlich, die dabei von allen anderen Bereichen der Rhön GmbH unterstützt werden. So auch jetzt. „Wir nutzen beispielsweise unsere Social-Media-Kanäle, um wichtige Informationen, aber auch die Angebote unserer Partnerbetriebe weiterzugeben", sagt Stephanie Meinecke.

Unterstützung bedeutet Weiterentwicklung

„Direktvermarkter aus der Region zu unterstützen, hilft, die Rhön nachhaltig weiterzuentwickeln", sagt Janet Emig vom Verein Natur- und Lebensraum Rhön e.V., Trägerverein des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. „Es wird ein Leben nach Corona geben – bis dahin können Verbraucher verstärkt dazu beitragen, das Überleben der regionalen Anbieter zu sichern." Emig verweist neben dem Angebot der Dachmarke auch auf den Erlebnisführer Regionale Lebensmittel des Landkreises Fulda sowie den Wegweiser Bio im Landkreis Fulda.

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Ansprechpartner VNLR BRRhoen-HE Handlungsfelder Wirtschaft, Tourismus & Regionalkultur Übergreifende Kategorien Unser UNESCO-Biosphärenreservat Rhön Mensch
news-1872 Tue, 24 Mar 2020 16:44:41 +0100 Beschäftigung in Zeiten von Corona: Anregungen aus dem Biosphärenreservat https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/beschaeftigung-in-zeiten-von-corona-anregungen-aus-dem-biosphaerenreservat/ Die aktuelle Nachrichtenlage ist ernst, die Rhöner müssen ihren Alltag neu organisieren. Diese Situation bietet die Chance, gute Ideen für ein nachhaltigeres Leben weiterzuentwickeln. In den kommenden Wochen finden Interessierte auf der Homepage des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön Anregungen für die ganze Familie, wie sich die Zeit zuhause gestalten lässt. „Wir wollen die Menschen ermutigen, einen neuen Blick auf ihr Zuhause und ihre direkte Umgebung zu werfen“, sagt Julia Rösch von der Bayerischen Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön.

Auf dieser Seite werden daher in regelmäßigen Abständen zu unterschiedlichen Themenbereichen Ideen für
Kinder und Erwachsene geboten.

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Kinder Unser UNESCO-Biosphärenreservat Rhön Wissen
news-1866 Wed, 18 Mar 2020 12:36:00 +0100 Öffentliche Veranstaltungen in der Rhön abgesagt - Biosphären-Infozentren und Verwaltungsstellen geschlossen https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/oeffentliche-veranstaltungen-in-der-rhoen-abgesagt-biosphaeren-infozentren-und-verwaltungsstellen-ges/ Aufgrund der aktuellen Entwicklungen sagen die Verwaltungen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, der Verein Natur- und Lebensraum Rhön e.V. sowie der Verein Naturpark & Biosphärenreservat Bayerische Rhön e.V. alle eigenen öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres – zunächst bis einschließlich 19. April – ab. Zudem bleiben alle Informationszentren sowie die Büroräume im Managementzentrum Oberelsbach, im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe und in der Propstei Zella auf unbestimmte Zeit für Besucher geschlossen. Grund sind die aktuellen Empfehlungen für den Umgang mit der Gefährdungslage durch das Coronavirus Covid-19 im öffentlichen Bereich.

Die Absagen der Veranstaltungen betreffen auch Termine, die im Freien stattfinden – zum Beispiel geführte Wanderungen. Hierzu zählen auch die öffentlichen Termine für Sternenführungen. Einen aktuellen Stand finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

 

Bayern

Die Schließung des Biosphärenzentrums Rhön im "Haus der Schwarzen Berge" betrifft sowohl die Ausstellung als auch die Tourist-Information, den RhönLaden und das RhönCafé. Zudem werden sämtliche öffentliche Veranstaltungen abgesagt.  „Diese Entscheidung haben wir mit Klaus Spitzl, dem Geschäftsführer des Verein Naturpark und Biosphärenreservat Rhön e.V., abgestimmt“, sagt Thorn Plöger, Geschäftsführer der Rhön GmbH. Deren Mitarbeiter*innen werden trotz der Schließung des öffentlichen Bereiches im "Haus der Schwarzen Berge" weiterarbeiten. Sie erledigen unter anderem telefonische Beratungen und auch den Versand von Prospektmaterialien.

Das Biosphärenzentrum "Haus der Langen Rhön"  bleibt für Besucher geschlossen. Kontaktaufnahme ist weiterhin per Telefon oder E-Mail möglich.

Die  Infostelle am Schwarzen Moor bleibt geschlossen und ist personell nicht besetzt.

Die Bayerische Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön ist zu den Büruozeiten weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar.

Der Verein Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön (NBR) e.V. ist zu den Büruozeiten weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. 

 

Hessen

Das  Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe mit Ausstellung und Medienraum ist ab dem 15. März ebenfalls für Besucher geschlossen.

Die Hessische Verwaltung  des UNESCO-Biosphärenreservats ist zu den Büruozeiten weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. 

Der Verein Natur- und Lebensraum Rhön ist zu den Büruozeiten weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. 

 

Thüringen

Auch das Biosphären-Infozentrum "Propstei Zella"  ist ab dem 15. März für Besucher*innen nicht mehr geöffnet. Diese Entscheidung fiel in Abstimmung zwischen der Gemeinde Dermbach OT Zella/Rhön und der Thüringer Verwaltung UNESCO-Bisophärenreservat Rhön für einen verantwortungsvollen Umgang während der Corona-Virus-Pandemie.

Mit der Schließung der Gedenkstätte mit dem "Haus auf der Grenze" (Platz der Deutschen Einheit 1 in Geisa) und dem US-Camp (Hummelsberg 1 in Rasdorf)  leistet die Point Alpha Stiftung ab sofort einen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus. Bis einschließlich Karfreitag, 10. April bleibt der Erinnerungsort für Einzelbesucher und Gruppen präventiv geschlossen. Frühzeitig wird geprüft, ob – je nach Entwicklung – die Maßnahme ausgedehnt oder aufgehoben werden kann. Bereits gebuchte Führungen werden ebenfalls storniert. Allerdings können Gruppen, Schulklassen oder Vereine schon heute unter der Telefonnummer (06651) 919030, per Fax unter (06651) 919031 oder per Mail unter service@pointalpha.com neue Termine ausmachen für die Zeit, in der sich hoffentlich bald der Alltag für alle in Richtung „Normalität“ bewegt. Auch die Abendveranstaltung zum Thema „Sportkontakte im Schatten der Grenze“ mit Referent Berthold Helmke am 5. April sowie der Auftakt zu den Sonderführungen „Weg der Hoffnung“ (4./5./10. April) und der Start für die geführten Wanderungen am Grünen Band (4. April) werden abgesagt. Die Gesundheit der Gäste und aller Beteiligten hat für den Vorstand der Point Alpha Stiftung oberste Priorität. Die Veranstaltungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Bei Veränderungen gibt es rechtzeitig Informationen unter www.pointalpha.com.

Die Thüringer Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön ist zu den Bürozeiten weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar.

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news-1870 Tue, 17 Mar 2020 13:45:19 +0100 Spinnen und Spinnentiere: Faszinierende Details und ein neuer Fund in der Rhön https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/spinnen-und-spinnentiere-faszinierende-details-und-ein-neuer-fund-in-der-rhoen/ Besonderer Gastvortrag im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön: Auf Einladung der Hessischen Verwaltung hat Referent Theo Blick unter dem Thema „Spinnen und Spinnentiere – global und regional“ eine Klasse in den Fokus gerückt, die sowohl in Deutschland als auch in der Rhön noch zum großen Teil unerforscht ist. Der Diplom-Biologe arbeitet europaweit an der Bestimmung von Spinnentieren und hat gemeinsam mit dem Quellen-Experten Stefan Zaenker auch in der Rhön eine neue Art entdeckt.   Bereits auf der ersten länderübergreifenden Rhöner Biosphärentagung im Oktober 2019 hatte Blick selbst Spinnenphobiker begeistern können – mit seinem umfangreichen Wissen und seiner Faszination für die Arten, vor denen sich viele ekeln. Die Klasse der Spinnentiere umfasst weltweit mehr als 100.000 Arten, rund die Hälfte davon sind Spinnen. Zu den Spinnentieren zählen außerdem Weberknechte, Skorpione und Pseudoskorpione, Geißel- und Walzenspinnen, Geißelskorpione und Kapuzenspinnen sowie die Zwerggeißelskorpione und Tasterläufer. Es gibt Wasserspinnen, die unter Wasser leben, und Arten wie die Gewöhnliche Winterspinne, die im Winter aktiv ist und im Schnee beobachtet werden kann.

In Deutschland seien bisher rund 1.000 Spinnenarten sowie je 50 Weberknechte und sogenannte Pseudoskorpione nachgewiesen, erklärte Blick. Dabei machte der Diplom-Biologe aus Hummeltal (Landkreis Bayreuth) deutlich, dass es in Deutschland noch viele unerforschte Flecken gebe und mit weiteren Artfunden zu rechnen sei. Blick erforscht seit Jahrzehnten Spinnen und die mit ihnen verwandten Gruppen in Deutschland und Europa. Unter anderem hat er für das Senckenberg-Institut Fänge aus den hessischen Naturwaldreservaten untersucht. Aktuell arbeitet Blick unter anderem für das Naturhistorische Museum Bern am „World Spider Catalog“ – einer digitalen Erfassung der weltweiten Spinnenarten. Zudem bestimmt er die im Rahmen der Rhöner Quellenkartierung gefangenen Spinnen.

Typisch für alle Spinnentiere ist, dass sie acht Beine haben. Ihr Körperbau ist zweigliedrig, Vorder- und Hinterleib können je nach Spinnentiergruppe deutlich getrennt oder auch miteinander verwachsen sein. Anders als Insekten haben Spinnentiere keine Facetten-, sondern Punktaugen, die bei einigen Arten eine hohe Sehleistung aufweisen. Eine Information, die überraschte: Aufgrund der hohen Artenvielfalt – unter anderem bei Weberknechten – ist häufig eine abschließende Bestimmung ausschließlich über die Genitalien möglich. Eine Besonderheit, die Spinnen von den übrigen Spinnentieren unterscheidet, ist ihre Fähigkeit, Fäden und Netze zu spinnen. Hier zeigte Blick anhand zahlreicher Fotos, wie vielfältig die Varianten der Spinnennetze sind. Sie reichen von einzelnen klebrigen Fäden bis hin zu kunstvollen Trichternetzen. Zudem haben die Spinnen vielfältigste Lebensräume besiedelt: Im Wald und Offenland sind sie genauso anzutreffen wie in Mooren oder Blockhalden – und bekanntlich fühlen sich viele von ihnen auch im Keller oder im Wohnzimmer zuhause.

Bisher 449 Arten in der Rhön – neuer Fund soll 2020 beschrieben werden

Für die Rhön gibt es derzeit Nachweise für 449 Spinnenarten. Davon resultieren allein 183 Artnachweise aus der Erforschung der Quellen, Höhlen, Stollen und Keller – hervorgegangen aus der Zusammenarbeit des Rhöner Quellen-Experten Stefan Zaenker mit Theo Blick. Zu den nachgewiesenen Arten zählt auch der Fund einer neuen Spinnenart, deren wissenschaftliche Beschreibung für 2020 geplant ist.

Theo Blick verstand es in seinem Vortrag, eine faszinierende Welt der Spinnen zu zeigen, die eine wichtige Funktion im Netzwerk der Natur erfüllen. Wie bei den Insekten bereiten aber auch hier Artenverluste den Biologen Sorgen, erklärte der Referent. So seien in Deutschland mehr als 30 Prozent der Spinnen bestandsgefährdet. Martin Kremer von der Hessischen Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön betonte abschließend, in Zukunft eng mit Theo Blick zusammenarbeiten zu wollen, um vor allem in den speziellen Lebensräumen wie Mooren, Blockhalden und Kernzonen die Erfassung der Spinnentiere zu vervollständigen.

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Ansprechpartner BRRhoen-HE Klassenzuordnung Spinnentiere Handlungsfelder Kulturlandschaft & Naturschutz Übergreifende Kategorien Wissen Natur
news-1869 Mon, 16 Mar 2020 14:39:31 +0100 Cluster "Nachhaltige Lebensmittel-Wirtschaft" gegründet - Management an der Hochschule Fulda  https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/cluster-nachhaltige-lebensmittel-wirtschaft-gegruendet-management-an-der-hochschule-fulda/ Es wird Zeit, Innovationen in der Lebensmittel-Wirtschaft noch viel stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit zu verbinden. Diesen Satz würden wohl alle 17 Gründungsmitglieder des neuen Clusters Nachhaltige Lebensmittel-Wirtschaft unterschreiben, das am 6. März 2020 in den Räumen der Hochschule Fulda gegründet worden ist. Unter den Gründungsmitgliedern fanden sich 13 Unternehmen, drei weitere Organisationen und Verbände sowie die Hochschule Fulda, welche die Cluster-Gründung vorbereitet hat und zukünftig das Cluster-Management beschäftigt. Auch das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön – vertreten durch die Hessische Verwaltung – ist Teil dieses Netzwerks, das bis nach Thüringen und Bayern reicht, wo ebenfalls einige der 300 Partnerbetriebe der Dachmarke Rhön sitzen. Pressemeldung der Hochschule Fulda 

 Der Cluster-Aufbau wird gefördert durch das Land Hessen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Aufbauförderung läuft bis Ende des Jahres 2022.

„Ein Cluster ist ein gemanagtes Innovationsnetzwerk einer Branche in einer Region, das mehr Begegnung, Austausch und Information sowie daraus heraus mehr gemeinsame Forschung und Entwicklung der Cluster-Mitglieder initiieren soll. So kann eine regionale Branche ihre Kernkompetenzen stärken und ausbauen und damit im überregionalen Wettbewerb stärker werden“, so Armin Kullmann, der als Mitarbeiter am wissenschaftlichen Zentrums für Lebensmittel, Ernährung und nachhaltige Versorgungssysteme (ELVe) nun den Aufbau des Clusters managen wird. Nach dem die ELVe-Leiterinnen Prof. Dr. Stephanie Hagspihl und Prof. Dr. Claudia Kreipl die Cluster-Vorbereitungsphase begleitet haben, wird nun das ELVe-Mitglied Prof. Dr. Marc Birringer die Hochschule im Cluster-Vorstand vertreten. 

Als Gründungspräsidentin wählten die Mitglieder, nach Annahme der Satzung und der Beitragsordnung, Patricia Fehrmann, Geschäftsführerin der Firma Rudolf Fehrmann GmbH & Co. KG. Als Vize-Präsident wurde Christoph Burkard, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung der „Region Fulda“ gewählt. Gemeinsam mit Prof. Birringer bilden diese nun den operativen Vorstand des Food-Clusters. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, das Cluster in der Region und Hessen bekannt zu machen“, so Patricia Fehrmann, die als Unternehmerin über beste Kontakte in Wirtschaft und Politik verfügt. 

In den erweiterten, strategischen Vorstand des Clusters wurden Peter Seufert, Prokurist der Förstina Mineralbrunnen GmbH; Sven Euen, Vorstand der Erzeuger-Schlachthof Kurhessen AG; Christoph Jestädt, Bio-Landwirt und Lebensmittel-Händler sowie Sebastian Schramm, der Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Fulda-Hünfeld, gewählt. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgten einstimmig, mit einer Enthaltung. Auf dieser Basis kann das Cluster (-Management) nun die weitere Aufbauarbeit angehen. 

Erstes und bisher einziges Cluster dieser Art in Hessen

Weitere Gründungsmitglieder des neuen Food-Clusters sind die Unternehmen Rhön-Sprudel, GROMA, Antonius - Netzwerk Mensch, Reinholz-Kaffee und BioBreadness GmbH, die Berater*innen Dr. Markus Seifert (TAB Deutschland) und Barbara Gronauer (StrategieInnovation) sowie die Start Up-Unternehmen Die Eisheiligen, Green Pioneers (bisher alle aus dem Landkreis Fulda) und Triebwerk aus Witzenhausen. 

„Wir sind das erste und bisher einzige Cluster für die Lebensmittel-Wirtschaft in Hessen und wollen das auch ausfüllen“, so Cluster-Manager Armin Kullmann, „wir wollen jedoch auch den Unternehmen und Branchen-Organisationen in Südthüringen und im nördlichen Unterfranken unsere Inhalte und Dienstleistungen anbieten sowie diese als Mitglieder gewinnen. Dazu bietet sich unmittelbar die Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern an, die in diesen beiden Regionen Tochter- oder Schwester-Unternehmen betreiben, wie die Fuldaer Firmen GROMA und Fehrmann. In Zukunft werden wir uns aber auch bemühen, das Cluster hessenweit bekannt und für die Food-Branche fruchtbar zu machen.“ 

Ziel: Steigerung der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit

„Zweck des Clusters ist die Unterstützung der Mitglieder bei der Erreichung ihrer wirtschaftlichen, berufsständischen und gesellschaftlichen Ziele und Erfolge, in Verbindung mit der Steigerung der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten“, so die Satzung. Inhaltlich wird das Cluster seinen Mitgliedern einerseits Informationen, Dienstleistungen, Fortbildungen und Veranstaltungen rund um klassische Themen der Branchen-, KMU- und Start Up-Förderung wie Azubis-Gewinnung, Fachkräfte-Bindung und Digitalisierung sowie zu neuen Marketing- und Managementmethoden anbieten. Die ProfessorInnen der Hochschule Fulda bringen ihre Expertise in den Bereichen Lebensmittel, Ernährung und Produktionstechnologie, Qualität und Hygiene, Verpackung und Logistik sowie mögliche gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu den Themen der Cluster-Mitglieder ein.  
„In dem Bewusstsein, dass ein nachhaltiges Wirtschaften dem Erhalt intakter Ökosysteme und ausreichender sozialer Lebensverhältnisse aller Menschen bedarf, sollen alle Aktivitäten einer höheren ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit dienen“, heißt es in der Cluster-Satzung weiter. Dies drückt aus, dass das Cluster und seine Mitglieder wesentliche Weiterentwicklungen der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Richtung eines dauerhaft tragfähigen Nachhaltigkeitsniveaus erreichen möchten. Die Gründungsmitglieder bestätigten diese Ziele und wollen nun engagiert deren Umsetzung angehen. 
 
Kontakt: Cluster-Management, Armin Kullmann, Tel. 0163 2692986, cluster@oe.hs-fulda.de 

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Handlungsfelder Wirtschaft, Tourismus & Regionalkultur Übergreifende Kategorien Mensch
news-1868 Mon, 16 Mar 2020 12:28:30 +0100 Gefahren in Hessischer Rhön durch neues Waldsterben: VNLR fordert schnelles Handeln https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/gefahren-in-hessischer-rhoen-durch-neues-waldsterben-vnlr-fordert-schnelles-handeln/ Durch die beiden trockenen Sommer 2018 und 2019 steht die Rhön – so wie viele Regionen in Hessen – vor einem neuen Waldsterben. Fichten, Eschen und Buchen sind besonders betroffen. Aber auch bei Eichen, Birken, Ahorn und Kiefern gibt es viele Ausfälle aufgrund von Trockenheit, abgesunkenen Grundwasserständen und Schadinsekten. Durch die abgestorbenen Bäume und dürren Ästen in den Kronen der Bäume sowie die rasch voranschreitende Holzfäule haben sich die Gefahren im Wald deutlich erhöht. Auch in den Kernzonen der Rhön, bei denen es sich meist um alte Buchen- oder Mischwaldbestände handelt, sind die Gefahren für Waldbesucher durch das flächige Absterben der Eschen und die weitverbreitete Buchenvitalitätsschwäche enorm. Aktuelle Verkehrssicherungsmaßnahmen von HessenForst und anderen Waldbesitzenden belegen einen großen Handlungsdruck. So wird aktuell in mehreren Bereichen diskutiert, ob Wanderwege gesperrt werden müssen und ob Führungsangebote in diesen Bereichen noch aufrechterhalten werden können.

Der Verein Natur- und Lebensraum Rhön e. V. sieht diese Entwicklung mit Sorge. Aus Sicherheitsgründen ist die Sperrung von Wanderwegen voraussichtlich unumgänglich, zumal die aktuellen Stürme die Risiken erhöht haben. Allerdings vertritt der Verein auch die Auffassung, dass Wegesperrungen nur als kurzfristige, zeitlich begrenzte Maßnahmen zu akzeptieren sind.

Viele der Wanderwege im Wald haben für die örtlichen Kommunen, den Rhönklub, den Tourismus, die Naherholung und nicht zuletzt für die Umweltbildung eine hohe Bedeutung. Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön steht hier in Bezug auf die Kernzonen gegenüber der Bevölkerung und den Kommunen im Wort, dass die traditionellen, historisch gewachsenen Wanderwege Bestandsschutz genießen. Seit Jahren bieten die Ranger gerade in den Kernzonen auf den markierten Wanderwegen Führungen an, um für die Belange des Natur- und Umweltschutzes zu werben.

Eine dauerhafte Sperrung von Wanderwegen, wie sie aktuell für einzelne Kernzonen wie am Stellberg oder auch an der Milseburg diskutiert und auch teilweise bereits umgesetzt wurden, wird aufgrund des extremen Vertrauensverlustes nicht akzeptiert.

Der Verein appelliert an die Obere Naturschutzbehörde und HessenForst, dass die bereitstehenden Naturschutzmittel zur Pflege der Schutzgebiete zielgerichtet auch für die Verkehrswegesicherung eingesetzt werden.

Der Verein, der als Lokale Aktionsgruppe für das LEADER-Programm in den vergangenen Jahren viele touristische Projekte gefördert hat, macht deutlich, dass in jüngster Zeit hessenweit gerade auch in die Wanderweginfrastruktur investiert wurde. Es entstanden u.a. neue Extratouren und Weitwanderwege. Erhebliche Investitionen flossen in Infotafeln, Sitzgarnituren und Schutzhütten. Bei vielen dieser Wanderwege dürfte sich hessenweit aktuell die Frage stellen, ob sie in Anbetracht der Gefahrenlage aufrechtzuerhalten sind. In der Rhön wurden teilweise bereits Sitzbänke und Infoeinrichtungen aufgrund des Gefahrenpotentials abgebaut. Hier steht für den hessischen Tourismus einiges auf dem Spiel.

Für die Regionalentwicklung der ländlichen Regionen Hessens wäre eine solche Entwicklung ein Rückschritt und katastrophal.

Der Verein fordert daher in einem Schreiben an das Umweltministerium einen Dialog- und Moderationsprozess sowie einen politischen Entscheidungsprozess, wie die Verkehrssicherung im Wald künftig gehandhabt werden soll.  Parallel wird der amtliche Naturschutz aufgefordert, in seinem Zuständigkeitsbereich einen aktiven Beitrag zur Aufrechterhaltung einer attraktiven Wanderinfrastruktur zu leisten.

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Ansprechpartner VNLR
news-1874 Tue, 10 Mar 2020 09:32:00 +0100 Die Sterne verbinden: Unser Nachthimmel im April 2020 https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/die-sterne-verbinden-unser-nachthimmel-im-april-2020/ Sterne gucken ist gesund, macht glücklich und geht sehr gut von zu Hause aus – gerade in diesen Zeiten. Dabei unterstützen soll unsere Himmelsvorschau für den April 2020, die unter folgendem Motto steht: "Bei Vollmondlicht zur Frühlingszeit - ist es bis Ostern nicht mehr weit!" Der morgendliche Himmel wird derzeit von den Planeten Mars, Jupiter und Saturn dominiert, der Abend unübersehbar von der schönen Venus, deren dichte Atmosphären den Hauptteil des Sonnenlichts reflektiert. Der  morgendliche Himmel wird derzeit von den Planeten Mars, Jupiter und Saturn dominiert, der Abend unübersehbar von der schönen Venus, deren dichte Atmosphären den Hauptteil des Sonnenlichts reflektiert. Im Anhang eine tolle Aufnahme vom Frühling 2019 mit den Planeten, die sich wie auf einer Perlenschnur aufgereiht am Himmel zeigen.

Seit dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 gilt, dass Ostern auf den 1. Sonntag  nach dem 1. Frühlings-Vollmond fällt. So bestimmt der diesjährige April-Vollmond am 08. April den diesjährigen Ostersonntag am 12. April sowie die Folgefeste Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam. Neumond ist am 23.4., und am 28.4. zeigt sich unsere Nachbarplanetin Venus in ihrem maximalen abendlichen Festtagsglanz. Strahlend hell sehen wir sie aber auch schon zu Monatsbeginn beim Durchqueren des Plejaden-„Siebengestirns“ im prächtig funkelnden Sternbild Stier. Und festlich geht’s am 15.4. ebenfalls im Südosthimmel zu, wenn Jupiter, Mond, Saturn und Mars kurz vor Sonnenaufgang nacheinander überm Horizont aufleuchten!    

Trotz sog. Sommerzeit, die das abendliche Sternegucken um eine Stunde nach hinten schiebt, dürfen wir also einen wahren Festmonat im Nachthimmel erwarten – vorausgesetzt, der Blick ins Weltall wird nicht durch künstliches Licht („Lichtverschmutzung“) vom Boden aus getrübt. Der Löwe, Leitsternbild des Frühlings, wird hoch im Südhimmel thronen. Sein hellster Stern, Regulus, bildet die Westspitze des sog. Frühlingsdreiecks, dessen östliche Ecken in den Sternen Spica  in der Jungfrau und Arktur im Sternbild Bootes erglühen. Noch weiter östlich glänzt die Nördliche Krone, ein Halbkreis aus 6 Sternen, von denen der hellste Gemma (Edelstein) heißt. Viel Perlenschmuck lässt sich im „Haar der Berenike“ zwischen Löwe und Jungfrau finden, am besten mit dem Fernglas. Und als ob der Löwe einen Schatz zu bewachen hätte, glitzert vor seinen Pfoten das Sternhäufchen Praesepe im Sternbild Krebs!

Der April ist aber auch ein Bärenmonat. Große und Kleine Bärin erreichen Zenitnähe und halten zwischen sich den Schwanz des Drachen fest, der den Sommerboten Schwan und Leier im Nordosten entgegenblickt. Von dort könnten ab Monatsmitte ein paar Sternschnuppen dem festlichen April ein bisschen Feuerwerk beimischen. Im Westen hingegen versinken die Leuchtkugeln von Orion und dem Wintersechseck allmählich unterm Horizont.

Möge das Wandern zwischen frühlingshaftem Neubeginn tagsüber und festlich geschmückter Himmelskuppel bei Nacht zum Genuss werden – wünscht allen das Team des Sternenparks im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön!

 

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Veranstaltungsarten Sternenpark Rhön
news-1865 Mon, 09 Mar 2020 10:03:47 +0100 Auf der Spur von Rotmilan, Eulen, Mauersegler und Co.: Kartiersaison in der Rhön startet https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/auf-der-spur-von-rotmilan-eulen-mauersegler-und-co-kartiersaison-in-der-rhoen-startet/ Jedes Jahr unterstützen zahlreiche Ehrenamtliche die Akteure im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön bei der Kartierung von Tier- und Pflanzenarten. Einen großen Bereich stellt hierbei die Vogelwelt dar. Das Kartieren, also das Erfassen von Brutpaaren beziehungsweise ihrer Brutplätze, ermöglicht zuverlässige Aussagen über den aktuellen Bestand einer Art. Im März beginnt die Vogel-Kartiersaison 2020 – hierfür suchen die Hessische und die Thüringer Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön noch ehrenamtliche Unterstützer. Wer in den kommenden Wochen und Monaten in den Vogelschutzgebieten der Rhön und der Umgebung Personen entdeckt, die mit Feldstecher, GPS-Gerät und weiterem Gepäck ausgestattet das Gebiet erkunden, muss nicht beunruhigt sein. Darauf weisen die Verwaltungen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön hin. Die Kartierer sind geschult und eingewiesen worden. Je nach Gebiet erfassen sie zum Beispiel Greif- und Großvögel, Spechte, Eulen oder Mauersegler.

In Bayern werden im Rahmen des länderübergreifenden Rotmilanprojekts die Daten in den beiden Landkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen erfasst. Die hohe Anzahl der erfahrenen ehrenamtlichen Kartierer ermöglicht eine genaue Abschätzung der Brutpaare.

Im Landkreis Fulda sind die Kartierer vor allem im Vogelschutzgebiet „Hessische Rhön“ unterwegs – im März verstärkt in den Wäldern, im April dann auch im Offenland. Wer die Kartierarbeiten im Landkreis Fulda, insbesondere im Gebiet des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, unterstützen möchte, der kann sich an die Hessische Verwaltung wenden: per E-Mail an info@br-rhoen.de oder telefonisch unter (06654) 96120.

In Thüringen liegen die Kartierschwerpunkte in den Bereichen rund um Bad Salzungen, Meiningen, Oepfershausen, Helmershausen und Frankenheim. Die Kartierungen erfolgen im Rahmen des Rotmilanprojekts. Wer Interesse hat, sich in Thüringen bei der Kartierung der Mauersegler zu beteiligen, der kann sich für weitere Infos bei der Thüringer Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön melden: per E-Mail an poststelle.rhoen@nnl.thueringen.de oder telefonisch unter (0361) 57392 3340. 

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Ansprechpartner BRRhoen-TH BRRhoen-HE BRRhoen-BY Handlungsfelder Kulturlandschaft & Naturschutz Übergreifende Kategorien Mensch Natur
news-1867 Sun, 08 Mar 2020 12:05:00 +0100 E-Mobilitätstag 2020 in Rasdorf: Aussteller gesucht https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/e-mobilitaetstag-2020-in-rasdorf-aussteller-gesucht/ 2020 soll es im Hessischen Kegelspiel erneut einen E-Mobilitätstag geben. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen 2017 in Rasdorf, 2018 in Eiterfeld sowie 2019 auf Point Alpha wird in diesem Jahr wieder der historische Anger von Rasdorf der Ausstellungsort sein. Mit der Veranstaltung tragen die Veranstalter der rasanten Weiterentwicklung auf dem E-Mobilitätsmarkt Rechnung. Der E-Mobilitätstag findet am Sonntag, 06.09.2020, von 11.00 bis 18.00 Uhr statt. Gesucht werden Aussteller, die ihr Geschäftsfeld im Bereich der E-Mobilität haben. Die Veranstalter hoffen, dass wie in den Vorjahren wieder ein Markt der E-Mobilität entsteht, bei dem E-Fahrzeuge wie zum Beispiel Pkws, Motorräder, E-Bikes und Posttransporter präsentiert werden. Erneut wird der Tag auch eine Plattform für weitere E-Technik wie Photovoltaik, Stromspeicher und diverse Akkugeräte bieten. Nicht zuletzt soll der E-Mobilitätstag auch wieder zu einem Treffen aller E-Mobillisten regional und überregional werden.

Im Mittelpunkt des E-Mobilitätstages steht der Fachaustausch, Informationen und Überzeugungsarbeit. Erstmals wird es aber auch eine Präsentationsfläche mit rotem Teppich geben, an dem einzelne Fahrzeuge und Geräte im Zelt präsentiert werden können. Seitens der RhönEnergie Fulda GmbH werden zusätzlich zur bestehenden Ladeinfrastruktur mobile Ladestationen vor Ort bereitgestellt.

Interessierte Anbieter, die auf dem E-Mobilitätstag ausstellen möchten, werden gebeten, sich beim Veranstalter, der Point Alpha-Gemeinde Rasdorf, unter E-Mail m-l.vanthiel@rasdorf.de bis zum 30.03.2020 zu melden.

Hintergrund

Projektpartner des E-Mobilitätstages sind die Point Alpha-Gemeinde Rasdorf, die Marktgemeinde Eiterfeld, die RhönEnergie Fulda GmbH, der Caritasverband der Diözese Fulda e. V., die Point-Alpha-Stiftung und der Verein Natur- und Lebensraum Rhön e. V. (Förderverein UNESCO-Biosphärenreservat Rhön). Auslöser für den 1. E-Mobilitätstag war ein Förderprojekt, mit dem u. a. E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur in der nördlichen Rhön beschafft werden konnten. Es ist das gemeinsame Ziel, mit einer Regional- und Fachmesse einen Impuls für eine umweltfreundliche Mobilität im ländlichen Raum zu setzen.

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Ansprechpartner VNLR
news-1864 Tue, 03 Mar 2020 09:27:42 +0100 Es wird heiß und trocken: 110 Teilnehmer bei Symposium zum Thema "Klimaanpassung in der Landwirtschaft" https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/es-wird-heiss-und-trocken-110-teilnehmer-bei-symposium-zum-thema-klimaanpassung-in-der-landwirtscha/ Wichtiges Thema, große Beteiligung: Rund 110 Teilnehmer, darunter zum großen Teil Landwirte und Landwirtinnen aus der Region, haben sich in einem zweitägigen Symposium zum Thema „Klimaanpassung in der Landwirtschaft“ informiert und kontroverse Fragen diskutiert. Auf Einladung der Bayerischen Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, des Bayerischen Bauern-verbands, Kreisverbände Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld, und der Ökomo-dellregion Rhön-Grabfeld beleuchteten zahlreiche Referenten im Kloster Maria Bildhausen bei Münnerstadt verschiedene Facetten im Spannungsfeld zwi-schen Klimawandel und Chancen in der Landwirtschaft. Dass die Folgen des Klimawandels in der Rhön bereits deutlich zu spüren sind, stellte der Klimatologe Prof. Heiko Paeth von der Universität Würzburg in einem kurzweiligen Vortrag eindrücklich dar. Unterfranken sei ein „Hot-Spot des Klimawandels“. In Zukunft würden Extremereignisse wie Starkregen, Hitzewellen und Trockenperioden deutlich zunehmen und die Landwirtschaft stark treffen. „Der Klimawandel ist nicht mehr vollständig aufzuhalten, aber wir können viel tun, um auf die sich ändernden klimatischen Bedingungen vorbereitet zu sein“, sagte Alana Steinbauer, Projektleiterin Klimawandel in der Bayerischen Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. „Langfristig gedacht, lohnt es sich für die Landwirtschaft, die Problematik ernst zu nehmen und Lösungsideen umzusetzen.“

Die zentralen Fragestellungen des Symposiums waren dementsprechend vielfältig. Kann man Biodiversität und Landwirtschaft besser verbinden? Welche Rolle spielen Zwischenfrüchte, welche alternativen Feldfrüchte wurden bereits erfolgreich in der Region getestet? Gibt es nachhaltige Strategien und Maßnahmen für die Tierhaltung und das Grünland? Dass sich die Verantwortlichen in der Rhön mit Fragen wie diesen befassen, sei eine Kernaufgabe im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, sagte Thomas Habermann, Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld, der die Teilnehmer begrüßte. „In der aktuellen öffentlichen Diskussion gerät die Landwirtschaft schnell in einen negativen Fokus. Das ist so nicht gerechtfertigt“, betonte der Landrat. Es gelte, die Landwirte bei notwendigen Transformationsprozessen zu unterstützen, um in Zukunft nicht nur nachhaltigen Anbau, sondern auch sichere Erträge garantieren zu können. „Landwirte sind nicht nur Betroffene – sie können durch ihr Mitwirken an neuen Strategien auch die Lösung sein“, ergänzte Michael Geier, Leiter der Bayerischen Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Dass die Veranstaltung so gut besucht sei, sei ein Zeichen für die Dringlichkeit der Thematik Klimawandel und die Bereitschaft der Akteure.

Agroforst, Pflanzenkohle, Zwischenfrüchte

Großes Interesse bestand zum Beispiel am Thema Agroforst: Agroforstwirtschaft sind Landnutzungssysteme, bei denen Bäume oder Sträucher mit Ackerkulturen oder Tierhaltung so kombiniert werden, dass ökologische und ökonomische Vorteilswirkungen entstehen. Diese kombinierten Systeme sind durch einen positiven Einfluss auf die Produktvielfalt, Mikroklima, Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung besser an das sich ändernde Klima angepasst. Was aber bisher fehlt, sind funktionierende und gut dokumentierte Praxisbeispiele von modernen Agroforstsystemen sowie eine Aufnahme ins Förderrecht. Im Block zum Thema „Anbaudiversifizierung“ wurde an verschiedenen Beispiele dargestellt, wie man das Risiko in der Produktion streuen kann. Für die Region wurde der Anbau von wärmeliebenden, hitzetoleranten und wassereffizienten Arten wie Sonnenblumen, Soja, Hirse, Sorghum und Sommergerste empfohlen. Breit diskutiert wurde das Thema Pflanzenkohle. Betont wurden hier die positiven Ökosystem-Funktionen wie Wasser-, Kohlenstoff- und Nährstoffspeicherung. Bisher ist der Einsatz von Biokohle in der konventionellen Landwirtschaft nicht erlaubt – Circular Carbon, ein Start-Up Unternehmen aus Würzburg, plant, Biokohle aus Resten der Schokoladenherstellung vermarkten.

Verdeutlicht wurde die wichtige Rolle von Zwischenfrüchten, mit denen Wasser über die erhöhte Infiltration bei Starkregenereignissen sprichwörtlich geerntet werden kann. Ein Humusaufbau kann durch Fruchtfolgen, angepasste Bodenbearbeitung und Düngung erfolgen. Neben der direkten Minderung der Treibhausgasemissionen über Speicherung von Kohlenstoff im Boden gibt es viele Vorteile für die Landwirtschaft wie eine Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit und eine verbesserte Wasserinfiltration und -speicherung. 

"Es braucht die Flucht nach vorne"

Die Tagung endete schließlich mit einem Aufruf an die Landwirte, mutig zu sein und auf dem eigenen Hof auszuprobieren und umzusetzen. Auch hinsichtlich der negativen Darstellung in der Öffentlichkeit brauche es nun die „Flucht nach vorne“, sagte Edgar Thomas vom Bayerischen Bauernverband, Kreisverband Bad Kissingen. „Wir sind alle aufgefordert, von der Diskussion ins Handeln zu kommen.“

Teil des Programms war auch eine Besichtigung des Geländes Maria Bildhausen, das zum Teil auch heute noch landwirtschaftlich genutzt wird. Im Jahr 2009 wurde mit der Übernahme durch Bio-Landwirt Michael Derleth aus Salz auf Ökolandbau umgestellt. Lokale Erzeugnisse wie Apfelsaft, Liköre und Schnäpse werden vor Ort im Klosterladen angeboten, in dem im Jahr 2017 auch ein Regal der Dachmarke Rhön eröffnet wurde.

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Ansprechpartner BRRhoen-BY Handlungsfelder Kulturlandschaft & Naturschutz Übergreifende Kategorien Mensch Natur
news-1871 Sat, 29 Feb 2020 14:19:00 +0100 Lehrpfad "Schwarzes Moor" und Aussichtsturm gesperrt https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/lehrpfad-schwarzes-moor-und-aussichtsturm-gesperrt-1/ Der Naturlehrpfad "Schwarzes Moor" sowie der Aussichtsturm bei Fladungen am Dreiländereck Bayern, Hessen, Thüringen sind aufgrund der aktuellen Situation des Katastrophenfalls in Bayern bis auf weiteres gesperrt. Die Freizeiteinrichtung Lehrpfad Schwarzes Moor und der Aussichtsturm sind daher nicht geöffnet und dürfen somit bis 20.04.20 nicht genutzt werden.

Sobald die Sperrung aufgehoben ist, ist dies hier nachzulesen. 

 

 

 

 

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Ansprechpartner NBR Natur
news-1860 Fri, 28 Feb 2020 12:24:03 +0100 Firma RhönSprudel unterstützt Projekte im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön mit 15.000 Euro https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/firma-rhoensprudel-unterstuetzt-projekte-im-unesco-biosphaerenreservat-rhoen-mit-15000-euro/ Ein Bauwagen für die Junior Ranger, Naturerlebnisfahrten für Schulklassen und neue Infotafeln zur Wildkatze und zum Sternenpark: Das Unternehmen RhönSprudel unterstützt auch in diesem Jahr Projekte im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Torsten Raab, Leiter der Hessischen Verwaltung, konnte nun einen symbolischen Scheck in Höhe von 15.000 Euro entgegen-nehmen. „Wir freuen uns, dass wir auch in 2020 den Natur- und Artenschutz, aber auch die Umweltbildung im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön unterstützen können“, sagte Mitgesellschafterin Natalie Schindel. Sie überreichte gemeinsam mit Marketingleiter Jürgen Bühler und seiner Mitarbeiterin Julia Mai einen symbolischen Scheck in Höhe von 15.000 Euro an Torsten Raab und Ranger Arnold Will. Das Geld stammt aus einer Glückscode-Aktion des Unternehmens aus dem vergangenen Sommer, bei der 5 Cent pro Code für Projekte des Biosphärenreservats gesammelt wurden.

Mit der Spende setzt RhönSprudel eine langjährige bewährte Partnerschaft fort. „Als Unternehmen, das mitten im Biosphärenreservat liegt, sehen wir es in unserer Verantwortung, durch nachhaltiges Wirtschaften zu seinem Schutz beizutragen“, betonte Jürgen Bühler. Der Mineralbrunnen, mit mehr als 300 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region, beteiligt sich seit Langem durch die Förderung diverser Projekte am Schutz des Wassers und der Natur. So soll in diesem Jahr unter anderem in neue Infotafeln zum Sternenpark Rhön und zur Wildkatze investiert werden. Ein großer Teil fließt zudem in die Umweltbildung: Die neu gegründete Junior-Ranger-Gruppe in Nüsttal soll sich bald über einen eigenen Bauwagen freuen können – und über eine Explorationskiste, ausgestattet mit Lupe, Fernrohr, Kompass und weiteren Messinstrumenten. Solche Kisten sollen auch nach Bayern und Thüringen gehen. Für Schulklassen aus dem Landkreis Fulda sollen Naturerlebnisfahrten in den Wildpark Gersfeld finanziert werden – inklusive Zug- und Busfahrten. „Dieses Angebot ist bereits in 2019 sehr gut angenommen worden, sodass wir es in diesem Jahr auch auf Kindergartengruppen ausweiten wollen“, sagte Raab, der den Verantwortlichen für die erneute Unterstützung dankte.

Er verwies auch auf das jährlich stattfinde RhönSprudel Biosphären-Camp – eines von zahlreichen Projekten, die von RhönSprudel unterstützt werden. Das Biosphären-Camp geht in diesem Jahr bereits in die 12. Runde: Vom 28. Juli bis 1. August 2020 können Kinder zwischen 10 und 12 Jahren bei zahlreichen Aktivitäten und Rundumbetreuung die Rhöner Natur kennen lernen und eine spannende Ferienwoche verbringen. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

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Übergreifende Kategorien Natur Veranstaltungsarten Sternenpark Rhön
news-1858 Wed, 26 Feb 2020 10:20:00 +0100 Anerkennung für Nachhaltigkeitskonzept: „Schlosszwerge“ Gehaus erhalten Auszeichnung als Biosphären-Kita https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/anerkennung-fuer-nachhaltigkeitskonzept-schlosszwerge-gehaus-erhalten-auszeichnung-als-biosphaeren/ Großer Tag für die „Schlosszwerge“ Gehaus: Die Kindertageseinrichtung des DRK-Kreisverbands Meiningen e. V. ist am 20. Februar 2020 als Biosphären-Kita zertifiziert worden. Mit der Auszeichnung hat die Thüringer Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön das umfangreiche Engagement der Kita hinsichtlich Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung anerkannt. Die Kita Gehaus ist die dritte Einrichtung in Thüringen, die im Rahmen des Leuchtturm-Projekts „Biosphären-Schulen und Biosphären-Kitas“ zertifiziert worden ist. Im Sommer 2019 waren der Kindergarten Urnshausen und das Staatliche Thüringische Rhön-Gymnasium Kaltensundheim als erste Einrichtungen in der Rhön ausgezeichnet worden. Das Projekt, das an eine bundesweite Auszeichnung der Nationalen Naturlandschaften e. V. angegliedert ist, unterstützt die partnerschaftliche Kooperation zwischen den Verwaltungen und Trägervereinen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön mit Schulen und Kindertageseinrichtungen in der Region. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Vorschulkindern, Schülerinnen und Schülern originäre Natur-, Kultur- und Heimaterfahrungen in ihrem direkten Umfeld zu ermöglichen.

„Ein bewusster Umgang mit der Natur und ihrer Ressourcen wird in unserer Kita schon seit vielen Jahren gelebt“, betonte Leiterin Anke Schumann. Das Ziel, die Kinder so früh wie möglich an einen bewussten, wertschätzenden Umgang mit der Natur herazuführen, werde von allen Erzieherinnen mitgetragen. So sei es zum Beispiel selbstverständlich, dass die Kinder eigenes Gemüse anbauen und bei der Zubereitung von Mahlzeiten mithelfen - wie bei der Zubereitung der Möhren-Muffins, die sie für den Besuch vorbereitet hatten. Auch Aktionen wie das Schöpfen von Papier und zum Wassersparen gehören dazu. „Der Nachhaltigkeitsgedanke findet sich überall in eurem Kita-Alltag wieder“, sagte Nils Hinkel, Projektverantwortlicher bei der Thüringer Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Er überreichte Anke Schuhmann die Urkunde mit der Zertifizierung in den Bereichen Soziales & Kooperation, Konsum und Bauliche Maßnahmen. Damit hat die Einrichtung die Zertifizierung in drei von fünf Bereichen erreicht. Hinkel lobte unter anderem die naturnahe Gestaltung des Außengeländes – dort wurde bereits vor Jahren mit der Pflanzung von Bäumen und Hecken begonnen – und das aktive Einbeziehen der Kinder in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse – regelmäßig wird ein „Team-Kapitän“ gewählt. „Außerdem beteiligt ihr euch an zahlreichen Aktionen, zum Beispiel mit der Feuerwehr oder der Kirmesgesellschaft, und gestaltet das Dorfleben aktiv mit.“

Zur Auszeichnung gratulierten auch Dermbachs Bürgermeister Thomas Hugk, Ortsteilbürgermeister Karsten Seelig und Judith Schramm vom DRK-Kreisverband Meiningen. „Wir leben in einer Region, wo andere Urlaub machen. Dass wir dieses schützenswerte Gut erhalten müssen, bekommen die Kinder hier beispielhaft vorgelebt.“ Die Zertifizierung als Biosphären-Kita sei ein besonderer Verdienst der engagierten Leiterin und Erzieherinnen, ergänzte Thomas Hugk. „Das, was Sie hier tun, ist mehr als Dienst nach Vorschrift.“ Die scheidende Leiterin Anke Schumann freute sich besonders, die Zertifizierung noch vor ihrem Abschied entgegennehmen zu können. Sie befestigte das Schild an der Schlosswand, das die Kita Gehaus nun für die kommenden drei Jahre offiziell als Biosphären-Kita auszeichnet.

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BRRhoen-TH Kulturlandschaft & Naturschutz Kinder Unser UNESCO-Biosphärenreservat Rhön Wissen Mensch Natur
news-1861 Tue, 18 Feb 2020 14:11:00 +0100 Sturmschäden: Sperrungen der Wanderwege in den Schwarzen Bergen https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/sturmschaeden-sperrungen-der-wanderwege-in-den-schwarzen-bergen/ Die Stürme der vergangenen Tage und Wochen haben in den Hochlagen der Schwarzen Berge ihre Spuren hinterlassen. Zur Beseitigung der Sturmschäden müssen große Teile des Wanderwegenetzes in den Schwarzen Bergen ab sofort gesperrt werden.   Im betreffenden Gebiet kam es auf großer Fläche zu Einzelwürfen. Diese müssen umgehend aufgearbeitet werden, da sie sonst bis zum Frühjahr perfekte Brutstätten für Borkenkäfer bieten. Die Aufarbeitung erfolgt per Harvester. Es wird dringend gebeten, die Wegesperrungen zu beachten, da die Maschinenführer nicht auf unbefugte Personen im Gefahrenbereich achten können.

An allen Wanderparkplätzen wurden Karten aufgehängt, aus denen die Sperrungen ersichtlich werden. Umleitungen sind nicht möglich. Der Kardinal-Döpfner-Weg wird jedoch zwischen Würzburger Karl-Straub-Haus und Parkplatz Eisernes Kreuz während der gesamten Zeit der Aufarbeitung offengehalten. 

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news-1842 Tue, 18 Feb 2020 12:00:00 +0100 Biosphären-Infozentrum Propstei Zella ab 1. März wieder geöffnet https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/biosphaeren-infozentrum-propstei-zella-ab-1-maerz-wieder-geoeffnet/ Das Biosphären-Infozentrum Propstei Zella im thüringischen Zella/Rhön beendet seine Winterpause und ist ab dem 1. März 2020 wieder für Besucher geöffnet. Eine neue Ausstellung lädt ab dem 6. März zum Entdecken ein. Die Propstei Zella, ein ehemaliges Benediktinerkloster, beherbergt seit 2009 eine Ausstellung  über die Flora und Fauna der Rhöner Kulturlandschaft und gibt Einblicke in das Leben der Rhöner Bevölkerung. Im barocken Schloss befinden sich außerdem die Räume der Tourismus-Information und die Informationsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön (Thüringer Teil) sowie ein Heimatmuseum mit Schlossmodell und weiteren Exponaten zur Ortsgeschichte. Eine Multivisionsschau (deutsch/englisch) vermittelt, wie aus einem Nonnenkloster der Sitz der Thüringer Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön wurde. Die Ausstellung ist kosten- und barrierefrei.

 

 

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news-1859 Tue, 18 Feb 2020 09:32:00 +0100 Unser Nachthimmel im März 2020 https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/unser-nachthimmel-im-maerz-2020/ Der Mond, in wechselnder Gestalt, gibt allem Erdenleben Halt. Ohne Mond gäbe es uns nicht. Der Mondumlauf stabilisiert die Erddrehachse und somit die Klimazonen unseres Planeten. Die Mondschwerkraft bewirkt Ebbe und Flut, und das Mondlicht ist Zeitgeber für Lebenszyklen von vielerlei Arten von Lebewesen. Diesen März hindurch zeigt sich der Mond in allen Gestalten, die ihm möglich sind, mit Vollmond am 9. und Neumond am 24.3. Überdies wird er sich als recht gesellig erweisen. Am 18.3. besucht er frühmorgens die Planeten Mars, Jupiter und Saturn im Südosten, am 28.3. im Westen den „Abendstern“ Venus inmitten der Glanzlichter des Sternbilds Stier: Aldebaran, Hyaden und Plejaden.

Während das Mondlicht die erste Monatshälfte dominieren wird, dürfen wir uns in der zweiten Hälfte noch mehr aufs vieltausendfache Licht des Frühling-Sternenhimmels freuen. Die Milchstraße, von der Mitte aus etwas nach Westen gerückt, zeigt von Nord nach Süd das breite, schimmernde Diadem der Sternbilder Kassiopeia, Perseus, Fuhrmann, Zwillinge und Kleiner Hund. Noch weiter südlich, im Großen Hund, strahlt Sirius als hellster Stern des ganzen Erdenhimmels! Ihm voran nach Westen zieht der Himmelsjäger Orion mit den Riesensternen Rigel und Beteigeuze, sowie dem „Sternen-Kreißsaal“ des Orionnebels.

Entlang der Ekliptik aber, der Straße der Planeten und des Mondes, drängt der Frühling heran: Krebs, Löwe, Haar der Berenike, Jungfrau, nördlich davon Bootes mit dem orangegelben Arktur, dem ältesten Stern (7 Milliarden Jahre), den wir mit freiem Auge sehen können. Im Norden haben Große und Kleine Bärin ihren Winterschlaf beendet und nähern sich dem Zenit. Hinter dem Drachen im Nordosten blinken bereits die Sommerlichter Wega und Deneb.

Zu Frühlingsbeginn am 20.3. teilen sich Tag und Nacht in genau gleiche Hälften, je 12 Stunden. 9 Tage später beginnt wieder die sog. Sommerzeit, auf die Sterngucker wegen zu spät einsetzender Nacht gern verzichten würden.

An Sternschnuppen wird der März insgesamt arm sein, doch an faszinierendem Licht aus natürlichen Quellen des Nachthimmels wird es ihm nicht fehlen. Möge er von irdischer Lichtverschmutzung verschont bleiben. Viel astronomische Entdeckerfreude wünscht das Team des Sternenparks im Biosphärenreservat Rhön!

Roland Müller, Verein Sternenpark Rhön e.V.

 

 

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Veranstaltungsarten Sternenpark Rhön
news-1857 Sun, 16 Feb 2020 14:00:00 +0100 Beeindruckende Fotodokumentation: Mehr als 70 Besucher bei Vortrag über den Wolf im „Haus der Schwarzen Berge“ https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/beeindruckende-fotodokumentation-mehr-als-70-besucher-bei-vortrag-ueber-den-wolf-im-haus-der-schwar/ Das Thema „Wolf“ bewegt: Das bewies ein Vortragsabend im Biosphärenzentrum Rhön „Haus der Schwarzen Berge“ in Oberbach, zu dem Michael Geier, Leiter der Bayerischen Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, mehr als 70 Gäste begrüßen konnte. In der Reihe „In der Rhön, für die Rhön“ sprach Referent Maximilian Hetzer zum Thema „Reproduktionsbiologie beim europäischen Grauwolf (Canis lupus)“. Maximilian Hetzer, im Hauptberuf Revierförster im Forstbetrieb Rothenburg o.d. Tauber der Bayerischen Staatsforsten, forscht seit 2015 zusammen mit weißrussischen Kollegen zum Verhalten der Wölfe in freier Wildbahn im westlichen Weißrussland. Sein Forschungsgebiet in Weißrussland ist deutlich dünner besiedelt als etwa die Rhön, aber keineswegs menschenleer. Alle Schalenwildarten, Rothirsch, Reh, Wildschwein, wie sie auch in der Rhön vorkommen, finden sich dort in guten Beständen – aber auch ihre Fressfeinde, vom Fuchs über Luchs und Wolf bis hin zum Braunbären. Sie alle werden von der ansässigen Bevölkerung bejagt. 

Luchs führt zu großen Verlusten

Anhand zahlreicher Fotos von Wildkameras und von Fotografen schilderte Hetzer eindrucksvoll den Lebensweg vom frisch geworfenen, blinden und tauben Welpen bis zum selbständigen Jungwolf. Vieles davon dürfte auch für am Thema seit längerem Interessierte neu und nicht selten sehr erstaunlich gewesen sein. Mit ganzer Länge in eine Wurfhöhle zu kriechen, um die frisch geworfenen Welpen zu zählen, hätte sich von den Gästen wohl niemand getraut. Natürlich kam sofort die Frage an Hetzer, wo denn die Fähe gewesen sei und ob sie ihre Jungen nicht verteidige. Antwort: Sie tut es nicht und geht dem Menschen aus dem Weg. Auch die offenen, völlig ungeschützten Wurfkuhlen, die eine Fähe anlegt und in die sie ihre Welpen regelmäßig umsetzt, lösten Erstaunen aus. Es ließ sich erahnen, warum nach Hetzers Studien über ein Drittel der Welpen kein Jahr alt wird. Unerwartet war der Hauptgrund, warum Wölfe einer so hohen Sterblichkeit im Aufwuchsstadium unterliegen: 90 Prozent der Verluste an Wolfswelpen gingen auf das Konto des Luchses, erklärte Hetzer. Er halte sich damit einen Nahrungskonkurrenten vom Leib. Die Fotoserie einer Wildkamera über die Begegnung eines starken Luchs-Kuders mit einem ausgewachsenen Wolfsrüden belegte eindrucksvoll, dass der Wolf nicht Herr im Wald ist: Der Wolfsrüde zog schwer verletzt von dannen. 

Mensch und Wolf

Natürlich interessierte in der Diskussion das Verhältnis Mensch – Wolf. Maximilian Hetzer betonte mehrfach die außerordentliche Intelligenz und Anpassungsfähigkeit des Wolfs. Ihm seien aus seinem Untersuchungsgebiet keine Übergriffe von Wölfen auf Menschen bekannt, obwohl Erstere sich regelmäßig auch in unmittelbarer Nähe der Dörfer bewegten und das Treiben der Menschen beobachteten. Er betonte jedoch eindringlich, dass vagabundierende, von der Neugier getriebene Jungwölfe, die immer wieder auch in die Dörfer gehen, keinesfalls gefüttert werden dürfen. Wenn die Einheimischen hingegen Wölfe jagen, dann nach alter Väter Sitte in Form der Lappen-Jagd, mit der ganze Rudel auf einmal ausgelöscht werden.  
 

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news-1856 Thu, 13 Feb 2020 11:17:13 +0100 Daniel Scheffler ist erster Ranger beim Verein Naturpark & Biosphärenreservat Bayerische Rhön https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/daniel-scheffler-ist-erster-ranger-beim-verein-naturpark-biosphaerenreservat-bayerische-rhoen/ Seit Anfang des Jahres war er bereits im Dienst, nun ist Daniel Scheffler auch offiziell in seinem Amt als Ranger beim Verein Naturpark & Biosphärenreservat Bayerische Rhön e. V. (NBR) begrüßt worden. Thomas Habermann, Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld, stellte Scheffler am 4. Februar 2020 bei einem Pressetermin vor. "Im Zuge der ,Naturoffensive Bayern' ist die Stärkung der Naturparke ein wichtiges Ziel des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz", sagte Habermann in seiner Funktion als Vorsitzender des NBR. "Der Freistaat Bayern hat hierzu die entsprechende Naturparke-Förderrichtlinien mit dem Thema Naturpark-Ranger in Bayern erweitert, und wir sind hierfür dem Bayerischen Umweltministerium sehr dankbar." Der NBR hatte auf dieser Basis Daniel Scheffler aus Urspringen als Naturpark-Ranger zum 1. Januar 2020 eingestellt. Eine zweite Stelle soll ebenfalls besetzt werden. 

Die Naturpark-Ranger in Bayern sollen Mittler zwischen Mensch und Natur sein. Das Aufgabengebiet umfasst daher insbesondere folgende Tätigkeitsfelder:

  • Naturschutz und Landschaftspflege
  • Naturbezogene Erholung und Besucherlenkung
  • Naturparkspezifische Bildungs- und Informationsarbeit
  • Monitoring und Mitwirkung bei naturschutzrelevanten Forschungs-aktivitäten
  • allgemeine bzw. übergreifende Aufgaben

"Wir haben hier in der Rhön einen aus Bundessicht äußerst wertvolle Biodiversität und zählen daher zu den Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland", sagte Habermann. Es sei daher wichtig, mit Natur und Umwelt besonders sensibel umzugehen. "Dazu gehört auch, dass wir den Einheimischen wie auch den Gästen die Naturschönheiten einerseits vermitteln, aber diese biologische Vielfalt auch schützen."

Habermann wünschte dem ersten Naturpark-Ranger eine glückliche Hand und eine gute Kommunikation mit den Einheimischen und den Gästen, aber auch den vielen Partnern auf kommunaler und behördlicher Ebene.
 

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Ansprechpartner NBR Unser UNESCO-Biosphärenreservat Rhön
news-1855 Thu, 06 Feb 2020 11:48:45 +0100 Ranger treffen sich in der Hessischen Rhön: Bundesweites Seminar zum Schutz der Nacht https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/ranger-treffen-sich-in-der-hessischen-rhoen-bundesweites-seminar-zum-schutz-der-nacht/ Der Schutz der Nacht steht im Sternenpark Rhön an oberster Stelle. Auch die Bundesregierung hat in ihrem Immissionsschutzgesetz nächtliche künstliche Beleuchtung als schädliche Umwelteinwirkung und maßgebliche Ursache für das Insektensterben anerkannt. Auf Einladung der Hessischen Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön und des Bundesverbands Naturwacht haben sich nun Ranger und Mitarbeiter von deutschen Nationalparken, Biosphärenreservaten und Naturparken in der Hessischen Rhön getroffen, um sich über Auswirkungen von Lichtverschmutzung, Gegenmaßnahmen und rechtliche Vorgaben zu informieren. Die 15 Teilnehmer aus Eifel, Barnimer Land, Schwarzwald, Schwäbischer Alb und der Hessischen und Bayerischen Rhön trafen sich im „Fuldaer Haus“ an der Maulkuppe, um sich zum Thema Schutz der Nacht schulen zu lassen. Die meisten von ihnen – auch die Ranger im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön – übernehmen Aufgaben in der Umweltbildung und tragen daher eine besondere Verantwortung, alle Bereiche des Natur- und Artenschutzes zu vermitteln. Sabine Frank, Sternenpark-Koordinatorin beim Landkreis Fulda, informierte in dem dreitägigen Seminar umfänglich über die Folgen von schädlichen Lichtimmissionen. Bei zwei Exkursionen besuchten die Seminar-Teilnehmer den Musterleuchten-Park der RhönEnergie Fulda, das „Sternendorf“ Silges und die neuen Himmelsschauplätze in Hofaschenbach und Danzwiesen. Selbstverständlich gehörte auch eine nächtliche Sternenführung mit Sabine Frank zu dem anspruchsvollen Programm.

Als Expertin für den Schutz der Nacht machte Frank den Teilnehmern die Auswirkungen von Lichtverschmutzung deutlich. Da alles Leben auf der Erde eng an den Tag-Nacht-Rhythmus gekoppelt sei, könne nächtliche Beleuchtung in vielfacher Hinsicht negativ auf Menschen, Tiere und Pflanzen wirken. Beim Menschen könne durch das Zerstören des natürlichen hell-dunkel-Wechsels die Produktion des wichtigen Hormons Melatonin unterdrückt werden. Für Tiere werde nächtliches Kunstlicht oft lebensbedrohlich: „Insekten werden aus ihren natürlichen Lebensräumen gelockt und Zugvögel, von denen viele nachts fliegen, werden durch das Licht irritiert und verlieren die Orientierung“, erklärte Frank. „Vögel in hell erleuchteten Städten fangen bis zu drei Wochen früher an zu brüten als ihre Artgenossen in den Wäldern. Kommt es zu Spätfrost, erleiden sie dann empfindliche Verluste.“ Licht an Bächen, Teichen und Flüssen störe das gesamte Ökosystem des Gewässers, da es die nachtaktiven Arten verdränge. „Aber auch viele Pflanzen und Bäume sind nachtaktiv und auf nächtliche Bestäubung angewiesen“, machte Frank deutlich. Ein Beispiel hierfür sei der Schwarze Holunder, der vor allem nachts intensiv dufte und so Insekten anlocke.

Ihre Ausführungen unterstrich Frank mit Fotos von Bäumen in der Nähe von Straßenlaternen und Bodenstrahlern: Während Bäume und Sträucher im Umfeld bereits ihr Laub abgeworfen haben, weisen angestrahlten Bäume häufig noch ein dichtes Laubkleid im Bereich der Lampen auf. Frostschäden und sogar ein Absterben dieser Bäume, die viel zu spät ihr Laub abwerfen, können die Folge sein. Eindringlich warb die Referentin dafür, beim Naturschutz immer auch die Nacht mit einzubeziehen. „Nachtaktive Tiere wie der Igel und die meisten Fledermausarten benötigen dunkle Lebensräume“, betonte Frank. Dabei wies sie darauf hin, dass es inzwischen rechtliche Empfehlungen gibt, wie Lichtimmissionen seitens der Kommunen geregelt und eingeschränkt werden können. Auch in neuen Broschüren des Sternenparks Rhön sind diese als Planungshilfen für umweltverträgliche Beleuchtung zusammengefasst. Die Broschüren stehen unter www.biosphaerenreservat-rhoen.de/sternenpark zum Download bereit.

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Übergreifende Kategorien Unser UNESCO-Biosphärenreservat Rhön Wissen Veranstaltungsarten Sternenpark Rhön
news-1854 Thu, 06 Feb 2020 10:55:33 +0100 WWF Deutschland sucht Manager/in für Insektenschutz-Modellprojekt in Oberelsbach https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/wwf-deutschland-sucht-managerin-fuer-insektenschutz-modellprojekt-in-oberelsbach/ Der WWF Deutschland sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n "Projektmanager (m/w/d) Insektenschutz Bayerische Rhön" in Vollzeit. Einsatzort ist die Bayerische Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön in Oberelsbach. Aufgabe ist die Umsetzung eines kürzlich bewilligten neuen Modellprojekts zum Insektenschutz. In den UNESCO-Biosphärenreservaten Mittelelbe, Rhön (bayerischer Teil), Schaalsee, Schorfheide-Chorin und Schwarzwald erproben und evaluieren in den kommenden sechs Jahren der WWF Deutschland, die Nationalen Naturlandschaften e.V., die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Maßnahmen zum besseren Insektenschutz gemeinsam mit Landwirten und vielfältigen Partnern der Biosphärenreservate und deren Verwaltungen.

Zu den Aufgaben des/der Projektmanagers/-managerin zählen vordergründig die Überwachung, Steuerung und Entwicklung von Projektaktivitäten zum Insektenschutz im Bayerischen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. 

Die ausführliche Stellenbeschreibung finden Sie hier.

Hintergrundinformationen zum Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung hier.

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Ansprechpartner BRRhoen-BY Übergreifende Kategorien Unser UNESCO-Biosphärenreservat Rhön Wissen
news-1852 Tue, 04 Feb 2020 11:47:30 +0100 UN-Dekade-Projekt des Monats: Jetzt Abstimmen für den Rotmilan! https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/un-dekade-projekt-des-monats-jetzt-abstimmen-fuer-den-rotmilan/ Anerkennung für den Schutz des Charaktervo-gels der Rhön: Bereits im vergangenen Herbst war das Artenhilfsprojekt „Rotmilan in der Rhön“ als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet worden, nun steht es als Projekt des Monats zur Wahl. Die Abstimmung ist ab sofort online möglich. Wer das Rotmilan-Artenhilfsprojekt unterstützen möchte, der kann bis zum 29. Februar online seine Stimme für das Projekt des Monats abgeben.

Hier geht's zur Abstimmung

Aus den Monatsprojekten wählt die Fachjury dann das Jahresprojekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt, das zusätzlich zur Auszeichnung ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro erhält. „Die Auszeichnung bedeutet vor allem die Würdigung der wichtigen Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, ohne die eine Umset-zung nicht möglich wäre“, betont Rotmilan-Projektleiterin Heidelinde Witzmann.

Mit der Auszeichnung als UN-Dekade-Projekt im September 2019 hat das Artenhilfsprojekt der Arbeitsgemeinschaft der Rhöner Landkreise (ARGE Rhön) unter der damaligen Leitung von Julian Oymanns eine besondere Vorbildfunktion zum Schutz der biologischen Vielfalt eingenommen. Seit 2014 werden der Charaktervogel der Rhön und sein Lebensraum genauer untersucht. Die ehrenamtliche Beteiligung ist dabei beispiellos: Mehr als 100 Rhönerinnen und Rhöner helfen jedes Jahr bei der Lokalisierung der Brutstandorte.

Zwei Jahre lang darf das Projekt nun den Titel „Ausgezeichnetes UN-Dekade-Projekt“ führen. Ziel der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011–2020 in Deutschland ist es, möglichst viele Menschen für den Schutz und den Erhalt der Biodiversität zu begeistern. Die deutsche UN-Dekade Biologische Vielfalt wird im Auftrag vom Bundesumweltministerium (BMU), dem Bundes-amt für Naturschutz (BfN) und der Geschäftsstelle der UN-Dekade umgesetzt. Zentrales Instrument ist die Zertifizierung von vorbildlichen Projekten und Beiträgen.

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Unser UNESCO-Biosphärenreservat Rhön Natur
news-1849 Tue, 28 Jan 2020 13:04:23 +0100 Neues Modellprojekt zum Insektenschutz im bayerischen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/neues-modellprojekt-zum-insektenschutz-im-bayerischen-teil-des-unesco-biosphaerenreservats-rhoen/ In den UNESCO-Biosphärenreservaten Mittelelbe, Rhön (bayerischer Teil), Schaalsee, Schorfheide-Chorin und Schwarzwald geht’s in den kommenden sechs Jahren ran an Acker und Wiese: Dort erproben und evaluieren der WWF Deutschland, Nationale Naturlandschaften e.V., die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Maßnahmen zum besseren Insektenschutz gemeinsam mit Landwirten und vielfältigen Partnern der Biosphärenreservate und deren Verwaltungen. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt soll in einen Katalog von ökologisch und ökonomisch erprobte Maßnahmen für unterschiedliche landschaftliche und landwirtschaftliche Bedingungen führen. Mit der Übergabe des Förderbescheides von Bundesumweltministerin Svenja Schulze an Dr. Diana Pretzell vom WWF Deutschland ist im Rahmen der Internationalen Grünen Woche der Startschuss für das Verbundprojekt gefallen. „Das Insektensterben ist für uns alle sehr besorgniserregend. In diesem Projekt packen wir gemeinsam an, um Wege für den Schutz von Insekten zu erproben“, sagt Dr. Diana Pretzell, Direktorin Biodiversitätspolitik des WWF und Leiterin des Projektes.

Neue Maßnahmen auf bewirtschafteten Flächen

Die fünf Biosphärenreservate werden zu Modelllandschaften für mehr Insektenschutz in landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaften, so das gemeinsame Ziel der Verbundpartner. Getestet und bewertet werden sollen bereits bekannte und auch neue insektenfördernde Maßnahmen auf den bewirtschafteten Flächen sowie in angrenzenden Strukturen – zum Beispiel Blühstreifen, Brachstreifen, Gehölzsäume, Bepflanzung und Mähen der Straßenränder, insektenschonender Maschineneinsatz, die Reduktion der Schnittzahl, veränderte Mahdzeitpunkte, Beweidung statt Mähen, optimierte Düngung durch Senkung der Menge und veränderte Ausbringungstechnik. Im Fokus stehen dabei nicht nur die naturschutzfachlichen Potenziale der Maßnahmen, sondern auch, wie sie sich in die Praxis der beteiligten Flächenbewirtschafter einfügen lassen und welche wirtschaftlichen Folgen sie haben. Nur wenn es gelingt, tragfähige und übertragbare Modelle zu entwickeln, kann sich eine insektengerechte Landnutzung langfristig und flächendeckend etablieren.

Fast drei Viertel aller Tierarten in Deutschland sind Insekten. Sowohl die Gesamtmenge der Insekten als auch die Vielfalt der Insektenarten in Deutschland sinkt. Zentrale Faktoren für den Insektenschwund sind der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln, intensivierte landwirtschaftliche Bewirtschaftung von Wiesen und Feldern oder Lichtverschmutzung. Hinzu kommt der Verlust von Lebensräumen oder deren massive Veränderung, beispielsweise, wenn Streuobstwiesen, Hecken oder Kleingewässer verschwinden.

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news-1850 Sat, 18 Jan 2020 13:08:00 +0100 Mit vereinten Kräften für den Schwarzstorch: Zwei beschädigte Horste in der Thüringischen Rhön repariert https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/mit-vereinten-kraeften-fuer-den-schwarzstorch-zwei-beschaedigte-horste-in-der-thueringischen-rhoen-repar/ Er gilt als „Kulturflüchter“, als heimlicher Geselle, der den Menschen meidet und sich lieber in feuchte Wälder zurückzieht: der Schwarzstorch. Einst so gut wie ausgestorben, ist er heute wieder in der Rhön zu Hause. Doch hierfür sind konkrete Schutzmaßnahmen wie der Bau von Kunsthorsten nötig, die dem scheuen Tier Lebensraum und Rückzugsorte bieten. Mit vereinten Kräften sind im Auftrag der Thüringer Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön nun zwei beschädigte Horste wiederhergestellt worden. Schon seit Anfang der 90er-Jahre wird die Entwicklung der Schwarzstörche im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön genau beobachtet. Um dem Schwarzstorch weitere Nistmöglichkeiten zu bieten, werden sogenannte Kunsthorste gebaut. Ein solcher Kunsthorst wird auf einer mit Eichenbohlen stabilisierten Grundfläche in die Baumkrone gebaut, und mit kleinen Ästen und Moos entsteht eine Grundlage für die Schwarzstörche, auf der sie in den folgenden Jahren ihre Nester vergrößern. Als Zugvögel verbringen Schwarzstörche die kalte Jahreszeit in Afrika und kommen im Frühling in ihre Brutgebiete zurück. Hat sich der Nistplatz des Vorjahres als erfolgreich erwiesen, suchen Schwarzstörche über Jahre hinweg dasselbe Nest auf. An ihrem Brutplatz sind die Tiere jedoch extrem empfindlich: Schon die kleinsten Störungen, zum Beispiel Lärm durch Waldbesucher, können zur Folge haben, dass der Schwarzstorch die Brut abbricht. Aber auch natürliche Ursachen machen ihm zu schaffen: Bei starker, langanhaltender Trockenheit wie in den vergangenen beiden Sommern ist die Suche nach Nahrung – Mäuse, Frösche, Würmer und ähnliches – schwierig. Vermutlich aus diesem Grund waren die Reproduktionsraten in der Rhön in den Jahren 2018 und 2019 nicht sehr erfreulich. Hinzu kam, dass an einem der bekannten Horste ein schwerer Ast einer Buche hineingefallen war. Die Schwarzstörche konnten kurzfristig keinen alternativen Standort finden, sodass es hier zu keiner Brut kam.

Spezialist aus dem hohen Norden

Damit sich das nicht wiederholt, sind der durch den Ast zerstörte und ein weiterer Horst im Dezember 2019 wieder stabilisiert worden. Hierfür konnte die Thüringer Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön in Kooperation mit der Thüringer Vogelschutzwarte, den Forstämtern Bad Salzungen und Kaltennordheim sowie mit den zuständigen Revierleitern, die stets ein wachsames Auge auf die Zustände der Horste haben, Norbert Fiebach gewinnen – einen Spezialisten für Schwarzstorchhorst-Bauten aus Rothenburg/Wümme im hohen Norden. Eine Kollegin aus Meiningen, Gabriela Zentgraf, als Kletterin und Rolf Friedrich von der Thüringer Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön standen Fiebach hilfreich zur Seite. Trotz der teilweise sehr ungemütlichen Bedingungen – am ersten Tag war es sehr kalt, der Wind pfiff durch die Baumkronen, am nächsten Tag kamen Schnee und später Regen dazu – gelang es mit vereinten Kräften, die Unterkonstruktionen zu stabilisieren. Die Hoffnung bleibt, dass die Schwarzstörche nach ihrer Rückkehr in einigen Wochen die alten angestammten Plätze wieder annehmen.

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news-1847 Fri, 17 Jan 2020 16:47:42 +0100 Das Rhönschaf und seine Freunde: Fotoausstellung auf der Wasserkuppe https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/das-rhoenschaf-und-seine-freunde-fotoausstellung-auf-der-wasserkuppe/ Ein Rhönschaf mit Sonnenbrille, eine grasende Herde in der goldenen Herbstsonne, die zaghafte Begegnung eines Rhönschafs und einer Ziege: Die Motive, die im Herbst 2019 beim Fotowettbewerb „Ganz schön, Schaf!“ eingegangen waren, sind vielfältig. 20 der rund 50 Einsendungen können Besucher nun im Großformat im Groenhoff-Haus auf der Wassserkuppe bestaunen. Zu Zu dem Fotowettbewerb hatten die Hessische Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön und die Rhön GmbH im Rahmen der Rhönschaf-Genießerwochen aufgerufen. Die zehn schönsten Fotos, die bereits im Dezember prämiert worden waren, bilden nun mit weiteren Aufnahmen von (Rhön)-Schafen eine Ausstellung, die voraussichtlich bis Mitte April auf der Wasserkuppe zu sehen sein wird. Anschließend soll sie auch in der Bayerischen und in der Thüringischen Rhön gezeigt werden (Termine folgen). Die Fotografen stammen aus allen Teilen der Rhön und darüber hinaus. Sie haben das Maskottchen des Biosphärenreservats ins rechte Licht gerückt – ob einzeln oder in der Herde, mit der schönen Rhöner Landschaft als Kulisse oder direkt vor der Kameralinse. Aber nicht nur Rhönschafe sind zu sehen: Von Manfred Schwab aus Kerzell etwa stammt eine historische Aufnahme einer Herde weißer Schafe auf der Wasserkuppe, in deren Mitte seelenruhig ein einziges schwarzes Schaf grast. Und noch etwas ist besonders an diesem Foto: Im Hintergrund sind drei Radome zu sehen, von denen heute nur noch eines übrig ist.  

Die Ausstellung im Groenhoff-Haus, Wasserkuppe 8, 36129 Gersfeld (Rhön), ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Ab 1. März bleibt das Groenhoff-Haus am Wochenende geschlossen. 

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news-1846 Fri, 17 Jan 2020 13:48:00 +0100 Neue Broschüren zu umweltverträglicher Außenbeleuchtung https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/neue-broschueren-zu-umweltvertraeglicher-aussenbeleuchtung/ Der natürlich dunkle Nachthimmel ist zunehmend zu einem schützenswerten Kulturgut geworden. Auch im Sternenpark Rhön wird eine umweltverträgliche Beleuchtung angestrebt, um die Artenvielfalt und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Mit vier neuen Broschüren geben die Verwaltungen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön in Kooperation mit den Rhöner Landkreisen nun Privatleuten, Kommunen und Unternehmen wissenschaftlich fundierte Planungshilfen für umweltverträgliche Außenbeleuchtung an die Hand. Zahlreiche Kommunen haben entsprechend den Anforderungen des Sternenparks Rhön mit der Umrüstung auf umweltverträgliche Beleuchtung an Straßen, Wegen und Parkplätzen begonnen oder diese bereits umgesetzt. Auch viele Privathaushalte und Unternehmen sind bei ihrer Außenbeleuchtung auf LED umgestiegen – mit dem Fokus auf Energieeffizienz. Dabei werden aber für die Umweltverträglichkeit wichtige Parameter wie zielgerichtete Lichtlenkung, angepasste Lichtmengen, bedarfsorientierte Beleuchtung und warme Lichtfarben oft nicht berücksichtigt.

So kann nächtliches Kunstlicht gemäß dem Bundesimmissionsschutzgesetz je nach Ausmaß zu einer schädlichen Umwelteinwirkung werden. Die Folgen: Insekten verlassen ihre eigentlichen Lebensräume und können nicht mehr der Nahrungs- und Partnersuche nachgehen. Andere Tiere wie Igel, Vögel und Amphibien verlieren mit dem zunehmenden Insektensterben ihre Nahrungsgrundlage, Zugvögel werden durch künstliche Lichtquellen vom Weg abgebracht. Der Deutsche Bundestag formuliert es in einem wissenschaftlichen Schreiben so: Menschen und tagaktive Tiere brauchen die Dunkelheit zum Schlafen, Astronomen zur Beobachtung des Sternenhimmels und Glühwürmchen für die Fortpflanzung. 

Vier neue Broschüren der Verwaltungen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön zum Thema Umweltfreundliche Außenbeleuchtung enthalten anwendungsspezifische Planungshilfen, die die Parameter Lichtlenkung, -menge und -farbe umfassen und dabei einschlägige Normen wie zum Beispiel die Technischen Regeln für Arbeitsstätten einbeziehen. Die Vorgaben basieren auf den Hinweisen der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI), den Empfehlungen der Hessischen Landesregierung sowie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen in Kommunen der internationalen Sternenparks. Die Broschüren richten sich nicht nur an Haus- und Gartenbesitzer, sondern ebenfalls an Unternehmen sowie an Kommunen und an zuständige Behörden zur Integration in Bebauungspläne, Bauleitpläne und Dorferneuerungsmaßnahmen. Gerade in Gewerbegebieten gibt es noch viel Potenzial für die Optimierung der Beleuchtungs- und Werbeanlagen. Sie beeinflussen über viele Kilometer die nächtliche Landschaft im Sternenpark Rhön. 

Thüringen

Im Landratsamt in Meiningen sind die neuen Broschüren von Landrätin Peggy Greiser, ihrem Amtskollegen Reinhard Krebs (Wartburgkreis) und Ulrike Schade, Leiterin der Thüringer Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, vorgestellt worden. „Die Entscheidung zu umweltfreundlicherer Beleuchtung kann nur nach Maßgabe der Möglichkeiten stattfinden – Gewerbegebiete beispielsweise benötigen Licht“, erklärte Landrat Krebs. „Die neuen Broschüren helfen aber dabei, notwendige Außenbeleuchtungen umweltfreundlicher zu gestalten und zeigen zugleich attraktive Wege auf, Energie zu sparen.“ Peggy Greiser ergänzte: „Die Hohe Geba und viele andere Aussichtspunkte des Sternenparks Rhön gewähren Aussicht auf beeindruckende Nachtlandschaften und einzigartige Naturphänomene wie das Zodiakallicht, die es zu schützen gilt. Ein Ziel, das wir mit den neuen Broschüren als Planungshilfen unterstreichen wollen.“

Bayern

Im Landratsamt in Bad Neustadt sind die neuen Broschüren von den Landräten Thomas Habermann (Rhön-Grabfeld) und Thomas Bold (Bad Kissingen), Anke Barthel (Regionalentwicklung Bad Kissingen), Herbert Bötsch (Kreisbaumeister Rhön-Grabfeld) sowie Julia Rösch und Michael Geier von der Bayerischen Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön vorgestellt worden. „Die natürlichen Nachtlandschaften in unserem Sternenpark Rhön müssen geschützt werden“, betont Thomas Habermann. Es gelte, das Bewusstsein für Lichtverschmutzung zu stärken und die Bedeutung für das Ökosystem in den Mittelpunkt zu stellen. „Durch einfache Maßnahmen kann die Lichtverschmutzung reduziert werden – und jeder Einzelne kann sich daran beteiligen." Die Planungshilfen unterstützten Privatleute, Kommunen und Unternehmen bei der Einrichtung umweltverträglicher Außenbeleuchtung. „Zudem steht das Landratsamt Bauplanern jederzeit in beratender Funktion zur Verfügung.“ Habermanns Amtskollege Thomas Bold ergänzt: „Hier in der Rhön sind noch Blicke in die Tiefen des Weltalls möglich, wie in nur wenigen Regionen Deutschlands. Eines der Ziele des Sternenparks ist es, langfristig die schädlichen Aspekte der Lichtverschmutzung zu reduzieren und umweltverträglichere Beleuchtungslösungen zu kultivieren.“ Die neuen Planungshilfen geben praxisnahe und fundierte Unterstützung und viele Anregungen, so Bold. „Denn für die Erhaltung unserer natürlichen Nachtlandschaft brauchen wir das Engagement auf allen Ebenen – hier sind Gartenbesitzer, Bauherren, Gewerbetreibende und Kommunen gleichermaßen gefragt.“

In Sachen gesetzliche Regelungen zur Eingrenzung von Lichtimmissionen ist Bayern dem Rest der Rhön einen Schritt voraus. Gemäß einer Änderung im Bayerischen Immissionsschutzgesetz zum 1. Januar 2020 ist die Beleuchtung von Fassaden öffentlicher Gebäude – sofern nicht anders vorgeschrieben – nach 23 Uhr verboten. Auch beleuchtete oder lichtemittierende Werbeanlagen müssen nach 23 Uhr im Außenbereich abgeschaltet sein. „Zahlreiche Kommunen im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön gehen noch weiter und schalten zusätzlich ihre Straßenbeleuchtung nachts aus – und das bereits seit Jahren“, erklärt Michael Geier, Leiter der Bayerischen Verwaltung. Mit den neuen Planungshilfen sei ein weiterer wichtiger Schritt zur Erfüllung der Ziele im Sternenpark Rhön getan.

Vier Ausführungen

Herausgegeben werden die Planungshilfen für die Bereiche

  • Haus und Garten (für Privatleute)
  • Arbeitsstätten, Parkplätze und Wege (für Unternehmen)
  • öffentliche Straßen, Wege und Parkplätze (für Kommunen) sowie
  • Sportstätten (für Kommunen und Betreiber)

von den Verwaltungen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön und den Rhön-Landratsämtern.

 

In Thüringen sind die Broschüren kostenfrei in der Verwaltung in der Propstei Zella (Goethestraße 1, 36452 Zella/Rhön), im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen (Obertshäuser Pl. 1, 98617 Meiningen) und im Landratsamt Wartburgkreis (Erzberger Allee 14, 36433 Bad Salzungen) erhältlich.

In Hessen sind die Broschüren kostenfrei in der Verwaltung im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe sowie im Landratsamt Fulda (Wörthstraße 15) erhältlich.

In Bayern sind die Broschüren kostenfrei in der Verwaltung im Managementzentrum, Oberwaldbehrunger Str. 4, 97656 Oberelsbach, sowie im Biosphärenzentrum Haus der Langen Rhön (gegenüber) erhältlich. 

 

Zudem stehen sie hier zum Download bereit.

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news-1426 Tue, 14 Jan 2020 15:34:11 +0100 Rote Liste einheimischer Nutztierrassen: Rhönschaf gilt als nicht gefährdet https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/rote-liste-einheimischer-nutztierrassen-rhoenschaf-gilt-als-nicht-gefaehrdet/ Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die aktuellen Bestandszahlen in der Liste der einheimischen Nutztierrassen (Rote Liste) veröffentlicht. Gute Nachrichten gibt es vor allem für das Rhönschaf: Die Bestände haben sich so gut entwickelt, dass es in der aktuellen Erhebung als „nicht gefährdet“ eingestuft wird – vor allem dank dem Engagement im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, schreibt die BLE. "Insgesamt haben sich die Bestände der einheimischen Schafrassen gut entwickelt. Vor allem der Bestand des Rhönschafes erholte sich dank staatlicher Förderprämien, der Zusammenarbeit mit dem Naturschutz und einem umfangreichen Regionalmarketing, unter anderem durch das Biosphärenreservat Rhön", schreibt die BLE. Das markante Tier mit dem schwarzen Kopf habe sich so zum "Symbol und Sympathieträger der Rhön" entwickelt und gelte in der aktuellen Erhebung als „nicht gefährdet“. Auch das Brillenschaf konnte in eine geringere Gefährdungsstufe, die „Beobachtungspopulation“, eingeordnet werden. Der Einsatz von Schafen im Vertragsnaturschutz spiele hier eine wichtige Rolle.

Gute Aussichten prognostiziert die BLE auch für die Ziegenhaltung in Deutschland und den drei einheimischen Ziegenrassen, die derzeit alle gefährdet sind. "Die steigende Nachfrage nach Ziegenmilch und Molkereiprodukten aus Ziegenmilch lässt leicht optimistisch auf die Zukunft der Thüringer Waldziege sowie der Bunten und der Weißen Deutschen Edelziege blicken." Großer Handlungsbedarf bestehe hingegen bei den Rinderrassen: 15 der 21 einheimischen Rassen seien weiterhin gefährdet. 

Hintergrund

Alle zwei Jahre veröffentlicht die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) die aktuellen Bestandszahlen in der Liste der einheimischen Nutztierrassen (Rote Liste). Grundlage dafür sind die von der BLE erhobenen Bestandszahlen aller in Deutschland gezüchteten Nutztierrassen. Basierend auf diesen Zahlen erfolgt die Einstufung der einzelnen Nutztierrassen in die Gefährdungskategorien. Ergebnis der Erhebung 2019: Von den insgesamt 77 einheimischen Nutztierrassen der Arten Pferd, Rind, Schwein, Schaf und Ziege, sind immer noch 54 Rassen gefährdet. 

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news-1845 Tue, 07 Jan 2020 09:39:00 +0100 Schaf-Ziegen-Prämie wird auch 2020 in Thüringen ausgezahlt https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/schaf-ziegen-praemie-wird-auch-2020-in-thueringen-ausgezahlt/ Die Schaf-Ziegen-Prämie wird auch 2020 in Thüringen ausgezahlt. Die Prämie kann bis zum 31. März 2020 neu beantragt werden. Die sogenannte Schaf-Ziegen-Prämie zur Unterstützung Thüringer Weidetierhalter wird auch 2020 weiter (nur) in Thüringen ausgezahlt, die Antragsunterlagen dazu stehen auf der Internetseite des Thüringer Umweltministeriums zur Verfügung.

„Weil es weiterhin keine bundesweite Prämie gibt, ist unsere Unterstützung der Thüringer Schäferinnen und Schäfer umso wichtiger. Die Beweidung ist ein wichtiger Bestandteil für Landschaftspflege und den Erhalt von Biotopen und Arten - die Weidetierhalter können sich auf unsere Förderung weiterhin verlassen,“ sagt Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund.

Die Thüringer Prämie in Höhe von 25 Euro pro Tier ist in Deutschland einmalig und wurde 2019 erstmals ausgezahlt. Wer die Prämie bereits 2019 beantragt hat, muss lediglich einen Auszahlungsabruf einreichen. Auch für diesen gilt der Stichtag 31.03.2020. Im vergangenen Herbst setzte Thüringen sich im Bundesrat mit einer Initiative für eine bundesweite Weidetierprämie von 30 Euro je Mutterschaf oder Muterziege ein. Die Initiative fand im Bundesrat eine Mehrheit, nicht aber im Bundestag. So wird es also auch im Jahr 2020 keine Weidetierprämie auf Bundesebene geben.

„Die ökonomische Situation der Schäferinnen und Schäfer hat sich nicht nur in Thüringen durch die Abschaffung der früher bundesweit gezahlten Mutterschafprämie verschlechtert. Immer mehr Betriebe gaben die Schaf- und Ziegenhaltung auf oder reduzierten ihre Tierbestände. Die Schaf-Ziegen-Prämie soll dazu beitragen, diesem Trend in Thüringen entgegenzuwirken und damit die Pflege wertvoller Offenland-Lebensräume durch Beweidung zu sichern“, so Ministerin Siegesmund.

Die maximale Fördersumme für die einzelnen Schäferinnen und Schäfer ist aufgrund europarechtlicher Vorgaben auf 20.000 Euro innerhalb von 3 Jahren begrenzt (De-minimis-Beihilfe). Für die Antragsjahre 2020 und 2021 sind Finanzmittel für die Thüringer Schaf- und Ziegenprämie im Landeshaushalt eingestellt.


Hintergrund:
Schafe und Ziegen sind für den Erhalt vielfältiger Biotope unersetzlich. Hierunter fallen u.a. wertvolle Magerrasen mit Orchideenvorkommen oder Streuobstwiesen. Ohne Nutzung sind diese Biotope durch Verbuschung bedroht. Der Wert der Magerrasen ergibt sich aus ihrer reichen floristischen und faunistischen Ausstattung und ihrer Strukturvielfalt. Durch Beweidung können diese häufig maschinell nicht bearbeitbaren Lebensräume erhalten bleiben. Auch Hobbytierhalter werden beispielsweise für die Erhaltung von Biotopen mit geringer Größe und schwieriger Erreichbarkeit gerade durch diese Prämie unterstützt.

Förderberechtigt sind Tierhalter mit mindestens 20 Tieren, die mindestens 9 Monate alt sind und von April bis September auf Grünland des Antragstellers weiden. Mindestens 10 % des bewirtschafteten Grünlands muss Biotopgrünland sein. Die Natura 2000-Stationen und Naturschutzbehörden unterstützten die Hobbytierhalter bei der Antragstellung, insbesondere beim Nachweis von Biotopgrünland.

Bei Fragen können sich Interessenten an das Referat Landschaftspflege und Naturschutzförderung im Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz telefonisch unter 0361 57 3943 810 wenden.

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news-1422 Mon, 06 Jan 2020 11:05:39 +0100 Den Rhöner Nachthimmel erkunden: Führungen im Jahr 2020 https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/den-rhoener-nachthimmel-erkunden-fuehrungen-im-jahr-2020/ Sternenführung, astronomischer Spaziergang, eine Wanderung bei Vollmond - das Angebot im Sternenpark Rhön ist groß. Mit zertifizierten Sternenührer*innen kann man jedes Jahr bei zahlreichen Veranstaltungen den Nachthimmel im UNESCO-Biosphärenreservats Rhön erkunden - ob bei öffentlichen Fürhungen oder bei privat gebuchten Veranstaltungen beim Verein Sternenpark Rhön e. V. Die öffentlichen Termine für das Jahr 2020 stehen nun fest. Im Folgenden finden Sie die Termine der öffentlichen Veranstaltungen, die zudem auf dieser Seite zum Download zur Verfügung stehen - ebenso wie Antworten zu häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sternenführung.

Sternenführungen: Öffentliche Termine 2020

18.01.2020 um 20:30 Uhr: Sternenführung mit Punsch in Oberelsbach. Treffpunkt: Rhöniversum, Auweg 1 in 97656 Oberelsbach. Anmeldung erforderlich – Kosten: 9 € Erwachsene/ 3 € Kinder ab 8 Jahre. Anmeldung unter: info@rhoeniversum.de und 09774 - 8580 550. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: Naturpark bayerische Rhön und Markt Oberelsbach

24.01.2020 um 19:00 Uhr: Astronomische Sternenführung im Schwarzen Moor. Treffpunkt: Parkplatz Schwarzes Moor, Schwarzes Moor 1 in 97650 Fladungen. Anmeldung bitte mit Kursnummer VU1100101 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

01.02.2020 um 20:00 Uhr: Astronomische Halbmondführung in Kalbach-Eichenried. Treffpunkt: Himmelsschauplatz Eichenrieder Weitblick, Kilianstr. 17, 36148 Kalbach-Eichenried. Der "Eichenrieder Weitblick" ist ausgeschildert. Anmeldung bitte mit Kursnummer VU1100102 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

29.02.2020 um 20:00 Uhr: Astronomische Sichelmondführung in Unterelsbach. Treffpunkt: Rhönhalle Unterelsbach, Am Dornberg 1, 97656 Oberelsbach OT Unterelsbach. Anmeldung bitte mit Kursnummer VU1100103 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

06.03.2020 um 20:00 Uhr: Astronomische Vollmondführung am Gläser in Dermbach. Treffpunkt: Dermbacher Hütte Rhönklub-Zweigverein Dermbach, Geisaer Str. 19, 36466 Dermbach. Anmeldung bitte mit Kursnummer VU100104 bei der VHS des Landkreises Fulda https://vhs-fulda.de/sterne oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

08.03.2020 um 18:30 Uhr: Astronomische Vollmondführung in Hofaschenbach. Treffpunkt: Bürgerhaus Hofaschenbach, Mehrgenerationenraum, Schulstraße 19, 36167 Nüsttal-Hofaschenbach. Anmeldung erforderlich – per Mail unter hofaschenbach@verein-sternenpark-rhoen.de. Beitrag: Kosten: 9 € Erwachsene/ 3 € Kinder ab 8 Jahre. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: Verein Sternenpark Rhön e.V.

13.03.2020 um 20 Uhr: Astronomische Sternenführung in Danzwiesen. Treffpunkt: 36145 HofbieberDanzwiesen, Parkplatz Bubenbader Straße/Ecke Zum Ringwall, 36145 Hofbieber-Danzwiesen. Anmeldung bitte mit Kursnummer VU1100105 bei der VHS des Landkreises Fulda vhs-fulda.de/sterne oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

22.03.2020 um 19 Uhr: Astronomischer Frühlingsspaziergang im Schlosspark von Schloss Fasanerie. Treffpunkt: Museumseingang Schloss Fasanerie, 36124 Eichenzell. Anmeldung erforderlich vorab telefonisch unter 0661/94860, oder per E-Mail an info@schloss-fasanerie.de oder auf www.schlossfasanerie.de Kosten: 9 € Erwachsene/ 3 € Kinder ab 8 Jahre. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: Schloss Fasanerie in Kooperation mit dem Verein Sternenpark Rhön e.V. www.verein-sternenpark-rhoen.de 

28.03.2019 um 20:30 Uhr: „Tag der Astronomie“ in Münnerstadt. Treffpunkt: Sportheim, Am Kleinfeldlein in 97702 Münnerstadt. Offene Veranstaltung ohne Anmeldung. Kostenfrei. Veranstalter: Naturpark bayerische Rhön in Kooperation mit dem Verein Sternenpark Rhön e.V.

09.04.2019 um 21:30 Uhr: Astronomische Sternenführung mit Mondaufgang in Tann (Rhön). Treffpunkt: Apfelweinstube in 36142 Tann (Rhön), OT Dietgeshof. Anmeldung bitte mit Kursnummer VU1100106 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

10.04.2019 um 21:00 Uhr: Astronomische Sternenführung mit Mondaufgang in Hofbieber-Danzwiesen. Treffpunkt: 36145 Hofbieber-Danzwiesen, Parkplatz Bubenbader Straße/Ecke Zum Ringwall, 36145 Hofbieber-Danzwiesen. Anmeldung erforderlich per Email unter danzwiesen@verein-sternenparkrhoen.de Beitrag: Kosten: 9 € Erwachsene/ 3 € Kinder ab 8 Jahre. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: Verein Sternenpark Rhön e.V.

17.04.2020 um 21:30 Uhr: Astronomische Sternenführung in Ehrenberg-Wüstensachsen. Treffpunkt: Unterhalb des Rathauses, Rhönstraße 26 in 36115 Ehrenberg. Anmeldung bitte mit Kursnummer VU1100107 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

08.05.2019 um 21:00 Uhr: Astronomische Sternenführung auf der Hohen Geba. Treffpunkt: Bergstübchen Hohe Geba, Gebaberg in 98617 Rhönblick. Offene Veranstaltung ohne Anmeldung. Kostenfrei. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: Gemeinde Rhönblick in Kooperation mit dem Verein Sternenpark Rhön e.V.

09.05.2020 um 22:00 Uhr: Astronomische Sternenführung mit Mondaufgang in Bastheim. Treffpunkt: Mauritiushaus, über Raiffeisenstraße in 97654 Bastheim. Anmeldung bitte mit Kursnummer VU1100108 bei der VHS des Landkreises Fulda  oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

23.05.2020 um 22:30 Uhr: Astronomischer Sternenführung in Hilders. Treffpunkt: Parkplatz ThomasMorus-Haus, Buchschirmweg 20 in 36115 Hilders. Anmeldung bitte mit Kursnummer VU100109 bei der VHS des Landkreises Fulda  oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

05.07.2020 um 20:30 Uhr: Astronomische Führung zur blauen Stunde mit Liebesgeschichten aus der himmlischen Kulturgeschichte in Poppenhausen. Treffpunkt: Wanderparkplatz Georgstraße, Parkplatz Liebesweg (ca. 1000 m hinter dem Ortsausgang in Richtung Gersfeld). Anmeldung erforderlich – poppenhausen@verein-sternenpark-rhoen.de. Beitrag: Kosten: 9 € Erwachsene/3 € Kinder ab 8 Jahre. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: Verein Sternenpark Rhön e.V.

17.07.2020 um 23:00 Uhr: Astronomische Sichelmondführung an der Kissinger Hütte. Treffpunkt: Kissinger Hütte, 97657 Sandberg. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100101 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

31.07.2020 um 22:30 Uhr: Astronomische Vollmondführung an der Ruine Aura an der Saale. Treffpunkt: Ruine Aura, An der Burg 181, 97717 Aura a.d. Saale. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100102 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

31.07.2020 um 21:30 Uhr: Astronomische Vollmondführung am Weidberg. Treffpunkt: Erlebniswelt Rhönwald, auf dem Rosengarten in 98634 Kaltenwestheim Anmeldung erforderlich: weidberg@vereinsternenpark-rhoen.de. Beitrag: Kosten: 9 € Erwachsene/ 3 € Kinder ab 8 Jahre. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: Verein Sternenpark Rhön e.V.

08.08.2020 um 21:00 Uhr: Astronomische Sternschnuppenführung auf der Hohen Geba. Treffpunkt: Bergstübchen Hohe Geba, Gebaberg in 98617 Rhönblick. Offene Veranstaltung ohne Anmeldung. Kostenfrei. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: Gemeinde Rhönblick in Kooperation mit dem Verein Sternenpark Rhön e.V.

15.08.2020 um 21:30 Uhr: Astronomische Sternenführung auf der Wasserkuppe. Treffpunkt: Wasserkuppe, Hess. Verwaltungsstelle Biosphärenreservat, Groenhoff-Haus, Wasserkuppe, 36129 Gersfeld. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100103 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

28.08.2020 um 22:00 Uhr: Astronomische Mondführung an der Kissinger Hütte. Treffpunkt: Kissinger Hütte, 97657 Sandberg. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100104 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

11.09.2020 um 21:30 Uhr: Astronomische Sternenführung in Tann (Rhön). Treffpunkt: Apfelweinstube in 36142 Tann (Rhön), OT Dietgeshof. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100105 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

12.09.2020 um 21:30 Uhr: Astronomische Sternenführung im Kurpark Bad Salzschlirf. Treffpunkt: TouristInfo, Lindenstr. 6 · 36364 Bad Salzschlirf. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100106 bei der VHS des Landkreises Fulda  oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

25.09.2020 um 21:00 Uhr: Astronomische Mondführung in Hilders. Treffpunkt: Parkplatz Thomas-MorusHaus, Buchschirmweg 20 in 36115 Hilders. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100107 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

02.10.2020 um 19:30 Uhr: Astronomischer Spaziergang zum Mondaufgang auf dem Ellenbogen. Treffpunkt: Parkplatz Eisenacher Haus, Eisenacher Haus 1 in 98634 Erbenhausen Anmeldung erforderlich – ellenbogen@verein-sternenpark-rhoen.de. Beitrag: Kosten: 9 € Erwachsene/ 3 € Kinder ab 8 Jahre. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: Verein Sternenpark Rhön e.V.

03.10.2020 um 20 Uhr: Astronomischer Vollmondspaziergang im Schlosspark von Schloss Fasanerie. Treffpunkt: Museumseingang Schloss Fasanerie, 36124 Eichenzell. Anmeldung erforderlich vorab telefonisch unter 0661/94860, oder per E-Mail an info@schloss-fasanerie.de oder auf www.schlossfasanerie.de Kosten: 9 € Erwachsene/ 3 € Kinder ab 8 Jahre. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: Schloss Fasanerie in Kooperation mit dem Verein Sternenpark Rhön e.V. 

09.10.2020 um 20:00 Uhr: Astronomische Sternenführung in Burkardroth-Waldfenster. Treffpunkt: Treffpunkt Ecke Schlingenstraße/Frankenstraße, 97705 Burkardroth-Waldfenster. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100108 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

31.10.2020 um 20:00 Uhr: Astronomische Sternenführung im Schwarzen Moor. Treffpunkt: Parkplatz Schwarzes Moor, Schwarzes Moor 1 in 97650 Fladungen. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100109 bei der VHS des Landkreises Fulda  oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön 

06.11.2020 um 19:00 Uhr: Astronomische Sternenführung mit Mondaufgang in Völkersleier. Treffpunkt: Ecke Fronstraße/An der Bornhecke, 97797 Völkersleier. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100110 bei der VHS des Landkreises Fulda https://vhs-fulda.de/sterne oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

29.11.2020 um 16:30 Uhr: Astronomische Kindersternenführung für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren in Nüsttal-Silges. Treffpunkt: Dorfgemeinschaftshaus Silges, Helmusgraben 6 in 36167 Nüsttal-Silges. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100111 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Kind. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

27.12.2020 um 20:00 Uhr: Astronomische Vollmondführung in Tann (Rhön). Treffpunkt: Apfelweinstube in 36142 Tann (Rhön), OT Dietgeshof. Anmeldung bitte mit Kursnummer VV1100112 bei der VHS des Landkreises Fulda oder telefonisch beim Bürgerservice (0661) 6006 1600 Kosten: 9 €/Person ab 12 Jahren. Sterne im Raum bei schlechtem Wetter. Veranstalter: VHS Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön

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Mensch Natur
news-1421 Fri, 03 Jan 2020 16:25:28 +0100 Oymanns übergibt an Witzmann: Neue Leiterin im Rhöner Rotmilan-Projekt https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/oymanns-uebergibt-an-witzmann-neue-leiterin-im-rhoener-rotmilan-projekt/ Das Artenhilfsprojekt „Rotmilan in der Rhön“, in dem sich mehr als 100 Ehren-amtliche engagieren, zählt zu den wichtigsten länderübergreifenden Arten-schutzprojekten im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Die Laufzeit endet im Sommer 2020 – bis dahin ist Heidelinde Witzmann für das Projekt verantwort-lich. Die Hünfelderin hat zum 1. Dezember 2019 die Leitung von Julian Oymanns übernommen, den es aus der Rhön ins Rheinland verschlägt. Das Rotmilanprojekt der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön, das von der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats betreut wird, wurde im Herbst 2014 ins Leben gerufen. Julian Oymanns übernahm Anfang 2017 die Leitung von Bastian Sauer, der die ersten Kartierungen von Rotmilanhorsten in der Projektkulisse der ARGE Rhön vorgenommen hatte. Diese hatten damals ergeben, dass es in der Rhön rund 250 Brutpaare des Greifvogels gibt – mehr als ursprünglich angenommen.

Trotzdem ist der Forstbestand des Charaktervogels der Rhön bedroht: Der Verlust an artenreichem Grünland zugunsten landwirtschaftlicher Nutzung, der Bau von Windkraftanlagen, aber auch tierische Feinde wie der Habicht machen dem Rotmilan zu schaffen. Im Rahmen des Artenhilfsprojekts werden daher unter anderem die Bestände durch Kartierung und Monitoring erfasst, die Brutplätze durch gezielte Maßnahmen geschützt und die Nahrungshabitate in Zusammenarbeit mit den Landwirten verbessert.

Rekordwerte in 2019

Rund ein halbes Jahr vor Projektende steht fest: Die Maßnahmen tragen Früchte. „Vor allem das Jahr 2019 verlief sehr erfolgreich“, blickt Julian Oymanns zurück. Die Kartierungen mithilfe der rund 120 Ehrenamtlichen, die im Rahmen des Projekts spezielle Schulungen erhielten, und die Realisierung landwirtschaftlicher Maßnahmen seien sehr gut verlaufen. Nicht zuletzt wegen der Witterung sei das Jahr 2019 für den Rotmilan günstig gewesen. „Auf der Gesamtkulisse von rund 4900 Quadratkilometern haben wir insgesamt 389 Revierpaare ermittelt, von denen mehr als 80 Prozent tatsächlich brüten – das sind Rekordwerte“, sagt Oymanns.

Trotz der messbaren Erfolge verlässt Oymanns aus privaten Gründen zum 31. Dezember 2019 die Hessische Verwaltung. Ihn zieht es zurück ins Rheinland, seine Heimat, wo er ab dem kommenden Jahr bei einer Biologischen Station im Monitoring und in der Arterfassung tätig sein wird. „Die Rhön und ihr Rotmilan sind mir ans Herz gewachsen“, sagt der 31-Jährige. Sein Dank gelte vor allem den ehrenamtlichen Kartierern, ohne die die Umsetzung des Projekts nicht möglich sei.

Handlungsempfehlungen für Landwirte

In der verbleibenden Zeit bis zum 31. Juli 2020 wird Oymanns Nachfolgerin Heidelinde Witzmann unter anderem die Projektergebnisse in einem Abschlussbericht für das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zusammenfassen. „Außerdem wollen wir aufgrund unserer Erfahrungen Handlungsempfehlungen formulieren, die wir Landwirten an die Hand geben können“, erklärt Witzmann. Die 24-jährige Hünfelderin hat Umweltmanagement in Gießen studiert und war zuletzt beim Landesbund für Vogelschutz in Bayern sowie in Brandenburg im Bereich Umweltbildung tätig. „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben in der Rhön und darauf, gemeinsam mit den Ehrenamtlichen das Projekt erfolgreich abzuschließen“, sagt Witzmann.

Das Projekt

Das Artenhilfsprojekt „Rotmilan in der Rhön“ ist Teil des Bundesprogramms Biologische Vielfalt und der Biodiversitätsstrategie der Bundesrepublik Deutschland. Es wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Na-turschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Für die Gesamtlaufzeit des Projekts von 2014 bis 2020 stehen rund 900.000 Euro zur Verfügung. Die Gebietskulisse erstreckt sich mit rund 4.900 Quadratkilometern über die Flächen der Landkreise Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Fulda sowie die westlich der Werra gelegenen Teile der Landkreise Schmalkal-den-Meiningen und Wartburgkreis.

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Unser UNESCO-Biosphärenreservat Rhön Mensch Natur
news-1417 Thu, 19 Dec 2019 16:42:00 +0100 Ganz schön, Schaf: Zehn Fotowettbewerb-Gewinner gekürt https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/service/newsarchiv/detailseite/ganz-schoen-schaf-zehn-fotowettbewerb-gewinner-gekuert/ Die Rhönschaf-Genießerwochen 2019 liegen schon eine Zeitlang zurück. Am Mittwoch, 18. Dezember, haben die Hessische Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön und die Rhön GmbH ihr gemeinsames Projekt noch einmal Revue passieren lassen: Im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe sind die zehn Gewinner des Fotowettbewerbs "Ganz schön, Schaf!" gekürt worden. Ihnen waren besonders beeindruckende Schnappschüsse vom Maskottchen der Rhön gelungen. Janet Emig, Landwirtschaftliche Beraterin beim Verein Natur- und Lebensraum Rhön e. V., begrüßte die rund 20 Gäste. Die zehn Gewinner, die aus allen Teilen der Rhön und darüber hinaus stammen, waren mit ihren Familien zur Preisverleihung gekommen. 

Die Rhönschaf-Genießerwochen, die das Biosphärenreservat und die Rhön GmbH 2018 erstmals veranstaltet hatten, seien auch in diesem Jahr ein voller Erfolg gewesen, sagte Emig. Die Schäfer hatten zum Kennenlernen auf ihre Höfe geladen und Wanderungen angeboten, bei zahlreichen Gastronomen in Bayern, Hessen und Thüringen stand das Rhönschaf auf der Speisekarte. "Somit haben wir eine Möglichkeit gefunden, auf die wichtige Arbeit der Schäfer aufmerksam zu machen und dem Rhönschaf, das nach wie vor eher zum Liebhaber-Segment gehört, eine Plattform zu bieten." Auch im kommenden Jahr finden die Rhönschaf-Genießerwochen statt: Vom 20. September bis 18. Oktober. 

Der Fotowettbewerb sei in diesem Jahr ein besonderer Höhepunkt gewesen, sagte Emig, die allen Teilnehmern ihren Dank aussprach.  Nach einem Votrag über das Maskottchen der Rhön überreichte sie gemeinsam mit Nadja Schneider von der Dachmarke Rhön die Preise. Dass ihr Foto aus den mehr als 50 Einsendungen unter die schönsten zehn gewählt wurden, wussten die Gewinner bereits. Wer es aber unter die Top 3 geschafft hatte, wurde erst an diesem Abend verraten. 

Also Fotografen der drei schönsten Schaf-Fotos wurden
Sabrina Mey (Kieselbach),
Peter Oel (Rühen)
und Helen Stupp (Dammersbach) gekürt.

Die weiteren Gewinner sind:
Linus und Jonas Möller (Flieden),
Martin Kramer (Borsch),
Werner Breitung (Hofbieber-Mahlerts),
Ulrike Hergert (Burghaun),
Nadja Bott (Fladungen)
sowie Sabrina Mey mit einem weiteren Foto. 

Sie erhielten neben einem kleinen Präsent ihr gerahmtes Foto im Großformat.

Sonderpreis für das witzigste Foto

"Über ein Foto haben wir besonders lange diskutiert", sagte Janet Emig. "Das schönste Foto ist es nicht – aber auf jeden Fall das coolste." Daher lobte Jury  – bestehend aus Janet Emig und Nadja Schneider sowie Torsten Raab und Anna-Lena Bieneck von der Hessischen Verwaltung – kurzerhand einen Sonderpreis für das witzigste Schaf-Foto aus: Melanie Hanke aus Silges hatte einem Schaf ihre Sonnenbrille aufgesetzt. Das schien sich nicht daran zu stören, sondern hielt für die Kamera still. 

Ausstellung im neuen Jahr

Aus den Gewinner-Fotos sowie einigen weiteren Einsendungen aus dem Wettbewerb entsteht eine Ausstellung, die ab dem 15. Januar im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe zu sehen sein wird. 

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